Todesmutige Überfahrt: 126 Flüchtlinge erreichen die Kanaren

Zumindest haben sie eines der gefährlichsten Unterfangen überlebt, das man verstärkt in den letzten zwei Jahren fast täglich in Spanien erlebt. 

Die “Papierlosen” kommen auf kleinen Booten, oft auf engsten Raum zusammengepfercht, auf den Kanarischen Inseln an. 

Viele von ihnen sterben während der Überfahrt, einige sind so geschwächt, dass sie sofort ärztliche Versorgung benötigen. 

Auch unter den neu eingetroffenen Flüchtlingen wurden zwei Personen in ein Krankenhaus gebracht. 

Das erste Boot erreichte mit 61 Immigranten an Bord den Hafen Los Cristianos auf Teneriffa. Das andere Boot kam gegen Mitternacht an der Playa de Santiago in der Gemeinde Alajeró (La Gomera) an. 68 Menschen befanden sich an Bord, darunter mehrere Minderjährige.

Immer wieder wagen Afrikaner in meist viel zu kleinen und nicht hochseetauglichen Booten die Überfahrt nach Europa.

Spanien zählt zu den Hauptzielen illegaler Einwanderer, im vergangenen Jahr starben nach Angaben der Organisation für Menschenrechte in Andalusien APDH-A 921 Flüchtlinge auf dem Weg nach Spanien.

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