Tim Bendzko bescheiden: “Ich muß keinen Ferrari fahren!”

Auf die Frage von ‚Planet-Interview‘, wie viel ihm Geld und Statussymbole bedeuten, antwortete der Musiker (‚Wenn Worte meine Sprache wären‘): „Das ist mir grundsätzlich erstmal nicht wichtig. Ich möchte gerne so viel haben, dass ich einfach nicht drüber nachdenken muss. Ich muss aber keinen Ferrari fahren. Das wäre totaler Schwachsinn. Ich möchte eine Wohnung haben, in der ich mich wohl fühle, und die kann ich mir jetzt leisten. Ich habe mich in den letzten Jahren oft genug gefragt, wie ich die nächste Woche finanziell überstehen soll. Ich freue mich, dass diese Zeit jetzt vorbei ist.“

Doch auch ohne Ferrari hat der blonde Star eine Schwäche für Luxus – in Sachen Technik kann sich der Beau nämlich nur schwer zurückhalten, wie er lachend gestand: „Ich gebe mein Geld nicht für sinnlosen Luxus aus, habe aber eine extreme Schwäche für technische Geräte. Wenn ich irgendwas sehe, was ich auch nur ansatzweise gebrauchen kann, schlage ich zu. Ich bin zuhause total vernetzt.“ Gut, dass sich seine Musik so gut verkauft. „Früher habe ich ein halbes Jahr auf irgendein technisches Gerät gespart, und heute hole ich es mir einfach. Das ist schon ein schönes Gefühl. Macht mir aber auch ein bisschen Angst“, sinnierte Tim Bendzko über seinen neuen Reichtum.

Der Berliner steht bei ‚Sony Music‘ unter Vertrag, einem der größten Plattenlabel überhaupt. Trotzdem darf er seine künstlerische Seite voll ausleben, lobte der Künstler: „Man geht ja davon aus, dass dir bei einem Major-Label überall reingeredet wird und du ständig Kriege ausfechten musst. Aus irgendeinem unerfindlichen Grund habe ich da bisher aber großes Glück gehabt. […] Von der Songauswahl über die Produktion bis zum Albumcover, jeder kleinste Bestandteil der ganzen Sache wurde nach meinen Vorstellungen umgesetzt.“

Und so bleibt beinahe nur ein Schluss logisch: „Alles was ich jetzt an Musik mache, ist genauso wie ich es mir vorgestellt habe“, seufzte Tim Bendzko zufrieden.