Tennis-Lady Arantxa Sánchez-Vicario muss 3,5 Millionen zahlen

Spaniens Oberster Gerichtshof entschied in dritter und letzter Instanz, dass die 37-Jährige dem Finanzamt 3,5 Millionen Euro Steuern nachzahlen muss.

Die Richter in Madrid wiesen das Argument der ehemaligen Weltranglisten-Ersten zurück, sie habe in der fraglichen Zeit von 1989 bis 1993 ihren Wohnsitz nicht in Spanien gehabt, sondern in Andorra.

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Nach dem Urteil des Gerichts ist der gemeldete Wohnsitz für die Steuerpflicht nicht ausschlaggebend. Sánchez-Vicario habe in Wirklichkeit in Spanien gelebt und nicht im benachbarten Pyrenäen-Kleinstaat. Die Richter bestätigten die Entscheidungen der ersten und zweiten Instanz und wiesen die Berufung des Ex-Tennis-Stars zurück.

Sánchez-Vicario war eine der erfolgreichsten spanischen Sportlerinnen. Sie gewann 29 Einzelturniere, darunter vier Grand-Slam-Titel. Fünfmal führte sie Spanien zum Gewinn des Fed Cups.

Trotz ihrer Erfolge stand sie zumeist im Schatten großer Stars wie Steffi Graf oder Monica Seles. Ihre Profi-Karriere beendete sie vor sieben Jahren. (SAZ, dpa)

Foto: Marca

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