Teneriffa: Urlaubsparadies versinkt im Müll

Seit sechs Tagen schon streikt in der Urlaubsregion Puerto de la Cruz im Norden der Insel Teneriffa die Müllabfuhr. 

Auf den Straßen der Stadt türmen sich die Müllberge und verbreiten Gestank. In einigen Stadtteilen klagen die Anwohner bereits über die Zunahme von Ratten und streunenden Hunden, für die das Müllproblem das reinste Schlaraffenland bedeutet. 

Lange ist diese Situation nicht mehr hinnehmbar. In den letzten Tagen hat die Polizei vermehrt gewalttätige Zwischenfälle registriert. Allein gestern standen zudem neun Müllcontainer in Flammen. 

Die streikenden Arbeiter entschuldigen sich für die Unannehmlichkeiten und betonen, dass sie mit diesen Ausschreitungen nichts zu tun haben. Ihr Streik sei absolut friedlich und wird enden, sobald ihre neuen Gehaltsforderungen akzeptiert werden. 

Mehr als 400 Tonnen Müll macht das sonst so beliebte Touristenziel zu einem abstoßenden Ort. Obwohl die Hoteliers versuchen, die Strände und Hotelanlagen vom Müll zu befreien, lädt die Stadt derzeit nicht wirklich zum Verweilen ein.