Tausende demonstrieren gegen Zapateros Rente mit 67

Sie versammelten sich am Dienstag zu Kundgebungen, zu denen die großen Gewerkschaftsverbände CC.OO. (Arbeiterkommissionen) und UGT (Allgemeine Union der Arbeit) in Madrid, Barcelona und Valencia aufgerufen hatten.

Die sozialistische Regierung von Ministerpräsident José Luis Rodríguez will das Rentenalter von 65 auf 67 Jahre anheben. Das Vorhaben soll dazu beitragen, das hohe Budgetdefizit des spanischen Staates von zuletzt 11,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2009 zu reduzieren.

Die Gewerkschaften betonten demgegenüber, die Arbeiter und Rentner dürften nicht für die Krise zur Kasse gebeten werden. Sie hielten Zapatero vor, mit seinem Vorhaben soziale Spannungen auszulösen.

Die Gewerkschaften plädierten für flexible Altersgrenzen, bei denen die Beschäftigten selbst entscheiden können, in welchem Alter sie sich pensionieren lassen wollen.

Die Demonstrationen in den drei Metropolen bildeten den Auftakt einer Serie von Protesten, mit denen die Gewerkschaften die Regierung zum Einlenken bewegen wollen. Zapatero sagte, er sei zuversichtlich, mit den Arbeitnehmerorganisationen zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen.  (SAZ, dpa)

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Foto: Alcino (Flickr)