Bayern München. Das ist aber auch: Tapas gegen Currywurst.  

Die Currywurst ist 50 Jahre alt, die SAZ gratuliert mit dem tollsten Currywurst-Rezept auf Cola-Basis! Denn auch in Spanien wird gern gut gegessen – nicht nur Tapas.

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Vor 50 Jahren meldete die Berlinerin Herta Heuwer ihre Currywurstsauce zum Patent an. Dies meldet das Gesundheitsportal Imedo.de

Seither gibt es die Currywurst meistens mit Brötchen oder Pommes Frites oder auch mal extra scharf. Mythen ranken um dieses Nationalgericht der Deutschen, kein Essen vermissen Auslandsdeutsche mehr als ihre Currywurst.

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Dabei war die Currywurst ein echtes Arme-Leute-Essen: Herta Heuwers Mann soll Kontakt zur US-Army gehabt haben und wollte die Essgewohnheiten der Amerikaner in Berlin einführen – das Steak mit Ketchup galt als Vorbild. Nur gab es nach dem Krieg weder Steaks noch Ketchup in Berlin. Herta Heuwer mischte also Tomatenmark, Currypulver und ein paar andere Gewürze und fertig war die Currysauce. Zehn Jahre später, am 21. Januar 1959, meldete sie das Rezept zum Patent an, so Imedo.

Und die Tapas? Die wurden in Madrid erfunden und sind kleine Appetithäppchen, die in Tapas-Bars üblicherweise zu Wein, jedoch auch zu Bier gereicht werden.

Auch die Tapas haben ihre Geschichte. Laut Wikipedia soll etwa König Alfons X. (1221 – 1284) von Kastilien während einer Krankheit gezwungen gewesen sein, zwischen den Mahlzeiten Wein und kleine Häppchen zu sich zu nehmen. Nach der Genesung soll er veranlasst haben, dass Wein künftig nur noch zusammen mit einer Kleinigkeit zu Essen serviert werden dürfe.

Und hier das Gourmet-Rezept für die Currywurst:

Als Basis dienen passierte Tomaten, Tomatenmark und Worcestershire Sauce. Martin Henschel, Chefkoch bei Carlos Catering in Berlin, hat dazu einen Tipp: Man nehme einen Liter Cola und koche diesen bis auf die Hälfte ein. Anschließend kommt Currypulver in das "Cola-Konzentrat".

Mit Ketchup wird die Flüssigkeit solange vermischt, bis die Sauce eine dickere Konsistenz hat. Zum würzen verwendet man danach Currysauce, Tabasco, Sweetchilli-Sauce, Worchestersauce und etwas Sojasauce – je nach Geschmack.

(Foto: Wikipedia, Text: Imedo/SAZ)