In Kalifornien holte Clinton rund 50 Prozent der Stimmen, Obama kommt auf 38. Clinton siegte außerdem in New Jersey, Massachusetts, New York, Arizona, Arkansas, Oklahoma und Tennessee. Obama gewann die Staaten Colorado, Alabama, Alaska, Connecticut, Delaware, Georgia, Idaho, Illinois, Kansas, Minnesota, Missouri, North Dakota und Utah.

Während rund 80 Prozent der schwarzen Bevölkerung für Obama stimmten, wählten rund 60 Prozent der so genannten „Hispanics“ Hillary Clinton.

Das Problem der Demokraten: Wie soll man gegen McCain und Schwarzenegger siegen?

Obama, der in den vergangenen Wochen viel Unterstützung erfuhr, verkündete in Chicago: „Unsere Zeit ist gekommen, unsere Bewegung wahrhaftig – und der Wandel kommt nach Amerika!“ Um das zu schaffen, muss er allerdings nicht nur Parteifreundin Hillary aus dem Weg räumen, sondern auch noch zwei ganz anderes politische Großkaliber.

Denn während die Kandidaten der Demokraten weiterhin gegeneinander kämpfen müssen, haben die Republikaner ihren Mann an der Spitze bereits bestimmt: John McCain hat alle wichtigen Staaten gewonnen und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit den Kampf ums Weiße Haus bestreiten.

McCain steht für Werte, die den meisten Amerikanern gefallen: eiserner Durchhaltewillen, Prinzipientreue, undogmatische, liberale Sozialpolitik. Und er hat das, was den beiden Demokraten fehlt: einen mächtigen Freund. Denn niemand anders als Arnold Schwarzenegger, Gouverneur von Kalifornien und ehemaliger Terminator, steht im Lager des 71 Jahre alten McCain. Und dieses Duo wird nur schwer zu besiegen sein. Denn genau wie die Demokraten stehen auch sie für einen Politikstil weit jenseits des ungeliebten amtierenden Präsidenten Bush.