Einer von ihnen wurde ins Meer gerissen. Drei Besatzungsmitglieder des Dampfers konnten den Mann gerade noch rechtzeitig retten. Er liegt jetzt im Städtischen Krankenhaus und sein Zustand ist kritisch.

Auch in Alicante und im Raum Valencia bekommt man die eiskalten Stürme zu spüren, die in diesen Tagen durch das Land fegen und erneut für umherfliegende Werbeplakate und Dachziegel oder entwurzelte Bäume sorgen.

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In Kantabrien und an der Atlantikküste herrscht nach wie vor Alarmstufe Rot. Hier wurde vor wenigen Tagen ein Mann von einer acht Meter hohen Welle erfasst, als er sich das Naturschauspiel aus der Nähe angucken wollte, und ist seitdem verschollen. Ein ähnlicher Fall ereignete sich vor wenigen Wochen in Gijón.

Nicht nur Stürme sorgen in Spanien derzeit für klirrende Kälte. In Asturien, Kantabrien, Castilla y León, Navarra, Andalusien, Aragón und im Baskenland ist bis zu 35 Zentimeter hoher Neuschnee gefallen. Verschneite Winterlandschaften bilden erneut das Bild in vielen Teilen des Landes. Vielerorts reden die Leute vom längsten Winter der letzten 25 Jahre.

Am Wochenende sollte man sich besonders vor den orkanartigen Stürmen in Acht nehmen. Auf den Balearen werden Stürme mit 110 Stundenkilometern erwartet, im Land Valencia, Katalonien, Andalusien, Kantabrien und im Baskenland erreichen die Windböen immerhin 100 Stundenkilometer.

Der Zivilschutz warnt auch die spanischen Flughäfen und Stromversorgungsfirmen vor möglichen Ausfällen infolge der starken Stürme.

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