Nachdem das Sturmtief "Johanna" aus nordwestlicher Richtung über Europa getobt ist, hat es in England, Frankreich und an der Nordküste Spaniens große Schäden angerichtet. 

In San Sebastian peitschte der Wind bis zu 20 Meter hohe Wellen an die Ufer und setzte zahlreiche Straßen und Häuser unter Wasser. Die Anwohner berichteten, dass sie eigentlich noch nie so eine raue See erlebt haben. 

Der Wind fegte mit bis zu 100 Stundenkilometern über die Küstenregion und hinterließ ein Bild der Verwüstung. Autos und Boote wurden ineinander geschoben und Garagen überflutet. Vier Spaziergänger wurden verletzt, als sie eine riesige Welle erfasste. 

Kaum hat sich "Johanna" beruhigt, nimmt von Irland kommend schon das nächste Sturmtief Kurs auf Europa. Tief "Kirsten" hat zudem noch kühlere Luft im Gepäck, die in manchen Regionen für Gewitter, Schnee- und Graupelschauer sorgt. 

Der Sturm wird auch über Deutschland hinwegfegen. Meteorologen erwarten Windgeschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern in den Bergen.