Frankfurt am Main (ots) –

Ein gesundes Essverhalten trägt nicht nur nachhaltig zum allgemeinen Wohlbefinden bei, sondern reduziert zusätzlich die Wahrscheinlichkeit chronischer Krankheiten. Demnach sollte es das Ziel alle Deutschen sein, gesunde und ausgewogene Mahlzeiten in ihren Alltag zu integrieren. Allerdings zeigt eine bevölkerungsrepräsentative Studie des digitalen Versicherungsmanagers CLARK, dass sich nicht einmal jede:r zweite Deutsche (46 Prozent) bewusst ausgewogen und gesund ernährt [1]. Anlässlich des Welternährungstag informiert CLARK über aktuelle Ernährungstrends, erläutert gesundheitliche Nachteile einer unausgewogenen Ernährung und gibt praktische Tipps, wie man die Folgen mangelhafter Ernährung vorbeugen kann.

Deutschland ist gespalten: Die aktuellen Ernährungstrends

Die Art, wie wir uns ernähren, wandelt sich im Laufe der Zeit. Die derzeit wohl am weitesten verbreiteten Trends sind die vegetarische und vegane Ernährung. Die Gründe für einen solchen Ernährungsstil reichen vom Tier- bis hin zum Umweltschutz. So geben beispielsweise acht Prozent der CLARK-Studienteilnehmer:innen an, sich bewusst vegetarisch zu ernähren, um nachhaltiger zu leben. Allerdings kann ein vegetarischer Lebensstil auch andere Vorteile haben: Zum Beispiel treten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Bluthochdruck als Folge einer ungesunden Ernährung bei Vegetarier:innen seltener auf, als bei Fleischessern [2]. Zudem nimmt der Körper weniger gesättigte Fettsäuren und Cholesterin auf.

Dem entgegen steht jedoch ein anderer Trend: Die Deutschen essen immer regelmäßiger Fast Food [3]. Und dabei ist sich jede:r fünfte Deutsche (19 Prozent) den akuten gesundheitlichen Risiken des Fast Food-Konsums nicht bewusst. Weitere 32 Prozent der CLARK-Studienteilnehmer:innen sind der Meinung, dass sich übermäßiger Junk Food-Genuss ganz einfach durch mehr Bewegung ausgleichen lässt. Dies ist ein folgenschweres Missverständnis: schlechte Ernährung kann man nicht wegtrainieren! Neben einem Mangel an Aufklärung kann auch Stress für eine unausgewogene Ernährung ausschlaggebend sein. Beispielsweise geben im Rahmen der CLARK-Studie gerade einmal 36 Prozent der Studienteilnehmer:innen an, dass sie auch an stressigen Arbeitstagen darauf achten, sich gesund zu ernähren. Dies ist vor allem mit Hinblick auf Corona problematisch, denn das Stresslevel der Deutschen hat sich während der anhaltenden Pandemie erhöht [4].

Folgen mangelhafter Ernährung vorbeugen

Eine unausgewogene oder einseitige Ernährung kann zu unangenehmen Beschwerden und Krankheiten führen. Bekannte Beispiele sind Herz-Kreislauf-Krankheiten, Bluthochdruck, Stoffwechselstörungen, Gefäßkrankheiten oder ein zu hoher Cholesterinspiegel. Vor allem Vorsorgeuntersuchungen sollten deshalb unbedingt wahrgenommen werden. Sie sind jedoch nicht immer von der Krankenkasse gedeckt. „Kassenpatient:innen müssen immer öfter für Vorsorgeuntersuchungen und Behandlungen selbst bezahlen. Für viele gesetzlich Versicherte lohnt es sich deshalb, über Zusatzversicherungen nachzudenken“, so COO und Co-Gründer von CLARK, Dr. Marco Adelt. „Beispielsweise bietet die gesetzliche Krankenversicherung (https://www.clark.de/gesetzliche-krankenversicherung/) ihren Versicherten lediglich einen Basisschutz, auch Regelversorgung genannt“, Adelt weiter. „Eine private Krankenzusatzversicherung (https://www.clark.de/krankenzusatzversicherung/) hilft dabei, potentielle Versorgungslücken der gesetzlichen Kassen zu schließen“, so Adelt. Einen kompakten Überblick über verschiedene Zusatzversicherungen geben Ratgeber-Artikel im Netz (https://www.clark.de/krankenzusatzversicherung/#Welche-Krankenzusatzversicherungen-gibt-es?).

[1] Hinweis zur Studie: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1008 Personen zwischen dem 20. und 25.01.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

[2] https://biomes.world/de/wissenswertes/ernaehrung/vegetarisch/pro-und-contra/

[3] https://eatsmarter.de/ernaehrung/studien/food-deutsche-essen-ungesunder

[4] Hinweis zur Studie: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2071 Personen zwischen dem 13. und 15.01.2021 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

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