Streik in Madrid: Chaos halbiert, Metro fährt zu 50 Prozent

Die Metro-Fahrer hatten ein Einsehen und wollen die Hälfte der Züge fahren lassen. Gegen 400 U-Bahn-Fahrer, die seit Dienstag in den Ausstand getreten waren, wird eine Untersuchung eröffnet, so die Direktion der Metro.

Die Arbeiter haben 72 Stunden Zeit zu erklären, warum sie sich geweigert haben, den vereinbarten Minimal-Dienst aufrecht zu erhalten. Millionen Menschen kamen nicht zu Arbeit, die Straßen waren mit Autos verstopft.

3,2 Millionen Euro verliert die Metro in Madrid derzeit pro Streiktag. Jetzt hat die Stadt beschlossen, gegen die Streikenden vorzugehen.

Es geht um die geplanten Lohnkürzungen der Regierung, die das Haushaltsdefizit Spaniens abbauen will und muss. Die Gewerkschaft zeigt allerdings kein Einsehen. (Foto: Otogeo/Flickr)

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