Stierkampf Sevilla: Maciás schwer verletzt, Serafín schwach

Die Stiere aus der portugiesischen Zucht Palha waren beim fünften Stierkampf der Feria de Abril ganz allgemein schwer zu kämpfen, auch Serafín Marín und Iván Fandiño hatten ihre Probleme.

Macías bezahlte seine Unerfahrenheit mit den Stieren aus Portugal, die für ihre Unberechenbarkeit bekannt sind, mit einer tiefen Wunde im rechten Oberschenkel. Es war erst der zweite Auftritt des Mexikaners in Spanien, auch bei seinem ersten Kampf in Valencia wurde er auf die Hörner genommen.

Dass auch Serafín keinen guten Tag hatte, bedauerten die Stierkampf-Freunde aus eher politischen Gründen. Denn Serafín ist der prominenteste Torero aus Katalonien, wo im Parlament derzeit über ein Verbot der Corrida beraten wird. Ein echter Volksheld könnte vielleicht einige Politiker zum Umdenken bewegen …

Foto: Marca