Stierkampf-Gegner fordern: Schluss damit!

Die für die Tiere qualvollen Veranstaltungen müssten verboten werden, hieß es in einem feierlich verlesenen Manifest, das von zwei Abgeordneten der Grünen verfasst und von etwa 70 Vereinen unterstützt wurde. An der Veranstaltung in einem der Parlamentsräume nahmen auch etwa 30 Prominente aus Sport, Kultur und Gesellschaft teil, darunter die Schriftstellerin Lucia Etxebarria. Es war das erste Mal, dass  Stierkampf-Gegner sich im Abgeordnetenhaus mit ihrem Anliegen zu Wort meldeten.

Dem Manifest zufolge, das keinerlei rechtliche oder gesetzgeberische Bedeutung hat, soll kein einziger Euro aus öffentlicher Hand mehr an Stierkampf-Veranstaltungen oder -Arenen gehen. Er werde niemals Respekt vor Tieren in Spanien wachsen, so lange es den Stierkampf gebe. In Spanien ist der Widerstand gegen den Stierkampf in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Allerdings sind die Gegner der vor allem in Katalonien sehr beliebten Sportart landesweit noch immer klar in der Minderheit.