Steuerrückerstattung in Millionenhöhe für Deutsche mit Besitz in Spanien möglich!

In Spanien zahlen Erben mit Steuerwohnsitz im Ausland einen wesentlich höheren Erbschaftssteuersatz als Einheimische. Die Differenz beträgt je nach Region bis zu 34%. Die Europäische Kommission hat am 7. März  wegen diskriminierender Erbschafts- und Schenkungssteuervorschriften vor dem Europäischen Gerichtshof Klage gegen den spanischen Staat eingereicht. Dort wird nun entschieden, ob die Unterscheidung gegen EU-Recht verstößt. Wenn das Urteil zu Gunsten der benachteiligten Ausländer ausfällt, könnte das für Deutsche, Schweizer und Österreicher die zwischen 2008 und 2012 in Spanien Immobilien oder sonstigen Besitz geerbt haben, zur Folge haben, dass ihnen umfassende Steuerrückzahlungen zustehen. Ein Präzedenzfall mit dessen Ausgang sich entscheiden wird, ob  Spanien die nachträgliche Rückzahlung zu viel bezahlter Beträge an betroffene Ausländer leisten muss, läuft bereits. Betroffene können sich unter der Nummer 0049 89 5404 6780  sowie auf www.erbschaftssteuerrueckerstattung.de unverbindlich informieren.

 

In den kommenden Monaten entscheidet der Europäische Gerichtshof, ob Spaniens Ungleichbehandlung von Einheimischen und Ausländern in Bezug auf Erbschafts- und Schenkungssteuersätze illegal ist. Der spanische Staat macht für Spanier und Nicht-Spanier unterschiedliche Erbschaftssteuersätze geltend, wobei die Höhe der Differenzen abhängig von der jeweiligen Region ist. Teilweise müssen Einheimische so gut wie keine Steuer abführen, wohingegen für Personen mit Steuerwohnsitz im Ausland bis zu 34% geltend gemacht werden. (Link zur Klage: http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=&docid=121597&pageIndex=0&doclang=DE&mode=req&dir=&occ=first&part=1&cid=203407)

 

Urteil zu Gunsten der Benachteiligten sehr wahrscheinlich

 

Es ist zu erwarten, dass das Urteil des Europäischen Gerichtshofs eine Änderung der spanischen Gesetzgebung in dieser Angelegenheit erzwingen wird. 2009 gab es bereits eine vergleichbare Situation in Bezug auf unterschiedliche Sätze bei der Wertzuwachssteuer: Personen mit Steuerwohnsitz außerhalb Spaniens mussten im Zeitraum von 1996 bis 2007 bis zu 20% mehr Steuer auf Immobilienverkäufe begleichen als diejenigen mit Steuerwohnsitz in Spanien. Der Europäische Gerichtshof sah in dieser Benachteiligung Nicht-Ansässiger einen Verstoß gegen EU-Recht  und fällte daher  am 6. Oktober 2009 ein Urteil (Aktenzeichen C-562/07) zugunsten der ausländischen Immobilienverkäufer. Damals wurde im Anschluss an dieses Urteil Betroffenen auch nachträglich ein Recht auf verzinste Rückerstattung der zu Unrecht abgeführten Beträge zugesprochen. Sollte im Falle der Erbschaftssteuer vergleichbar entschieden werden, müsste Spanien nach Schätzungen der Inherit GmbH (siehe unten) rund 450 Millionen Euro an betroffene Erben aus dem EU-Ausland zahlen.

 

Betroffene sollten wegen Rücklaufzeit bereits jetzt aktiv werden

 

Um den Anspruch auf die verzinsten Rückzahlungen geltend zu machen, sind Betroffene gefordert einen Antrag zu stellen, der dann von den jeweils zuständigen Finanzbehörden und Gerichten geprüft wird. Dabei gibt es nur eine einmalige Chance, das zu viel bezahlte Geld zurückzufordern: Wird der Antrag abgelehnt, kann kein weiterer gestellt werden. Die Inherit GmbH wurde in München gegründet, um betroffene Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bei der Beantragung der Erbschaftssteuer-Rückerstattung zu unterstützen. Die Partnerkanzleien der Inherit sind Experten in internationalem Steuerrecht und verhalfen bereits 2009 im Anschluss an das Urteil zur Wertzuwachssteuer mehr als 100 Betroffenen zur Rückerstattung der zu viel bezahlten Steuern auf Immobilienverkäufe. „Wenn alle nötigen Unterlagen und Dokumente vorliegen besteht eine große Chance auf Rückerstattung, sollten die beiden Urteile – des Europäischen Gerichtshof und des Präzedenzfalls – wie erwartet positiv ausfallen“, so Arno Jochmann, Geschäftsführer der Inherit. Voraussetzung für die Rückerstattung zu viel bezahlter Beträge ist, dass der Erbfall bei Einreichung vor Gericht nicht länger als 4 Jahre zurückliegt. Dabei ist zu beachten, dass Betroffene schon vor Urteilsverkündung, also ab sofort, ihren Antrag auf Rückerstattung einreichen können. „Das ist vor allem für diejenigen wichtig, deren Erbschaft schon fast vier Jahre zurückliegt. Für diese Personen kann ein Einreichen bei Urteilsverkündung zu spät sein, da dann die Rücklaufzeit von vier Jahren bereits überschritten sein wird“, erklärt Arno Jochmann weiter.

Betroffene können sich unter der Telefonnummer 0049 89 5404 6780unverbindlich informieren. Weitere Informationen auch  auf www.erbschaftssteuerrueckersattung.de

Inherit Gmbh
Die Inherit GmbH wurde im März 2012 in München gegründet, um Personen aus dem deutschsprachigen Raum, die in Spanien Besitz geerbt oder per Schenkung erhalten haben, dabei zu unterstützen, zu hoch angesetzte Erbschafts- bzw. Schenkungssteuersätze zurückzufordern. Der Mitbegründer und Geschäftsführer, Arno Jochmann, ist seit 13 Jahren in der spanischen Immobilienbranche tätig und auf dem Gebiet der Steuerrückerstattung nach geltendem EU-Recht bereits erfahren. 2010 unterstützte er in Zusammenarbeit mit renommierten spanischen Partnerkanzleien Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die laut Urteil des Europäischen-Gerichtshof zu viel Wertzuwachssteuer beim Verkauf ihrer Immobilien in Spanien bezahlt hatten, bei der Rückeinforderung.

Kontakt:

Inherit GmbH

Dessauerstraße 9

80992 München

www.inherit-gmbh.de

 

arno.jochmann@inherit-gmbh.de

Tel: 0049 89 54046780