Wegen des Verdachts auf Steuerbetrug im Liechtensteiner Skandal ermitteln die spanischen Behörden in 198 Fällen. 

Die Finanzbehörden hätten der Staatsanwaltschaft die Namen von 198 Verdächtigen übermittelt, die in die Affäre um massenhaften Steuerbetrug verwickelt sein sollen, teilte das Wirtschaftsministerium am Dienstag in Madrid mit. 

Es handle sich dabei um insgesamt 80 Bankgeschäfte in Liechtenstein, in die Kontoinhaber und Empfänger aus Spanien verwickelt sein sollen. 

Auch Deutschland ist betroffen

In Deutschland waren im Februar hunderte mutmaßliche Steuersünder ins Visier der Jutsiz geraten. Der Skandal hatte sich auf mehr als zehn Länder ausgeweitet, die nun in einer gemeinsamen Untersuchung der Steueraffäre miteinander kooperieren. 

Neben Deutschland und Spanien ermitteln unter anderem auch Australien, Großbritannien, Kanada, Frankreich, Griechenland, Italien, Neuseeland, Schweden und die USA gegen steuerpflichtige Bürger.