Stella McCartney feiert Einstand in Berlin

Bevor die britische Star-Designerin bei einer offiziellen Party ihren Einstand bei dem von Peek & Cloppenburg jährlich im Rahmen der Berliner Modewoche veranstalteten Wettbewerb für Nachwuchs-Designer feierte, stand die erste Sichtung auf dem Programm. McCartney begutachtete die Designs der fünf Finalisten und gab wertvolle Tipps für die ambitionierten Modeschöpfer. Bei der Fashion Week in Deutschlands Hauptstadt im Juli soll dann ein Gewinner des Preises bekannt gegeben werden. In der deutschsprachigen Ausgabe von ‚Vogue‘ sprach McCartney nun über ihre Motivation für das Battle.

„Mir gefiel der Gedanke, meine Expertise an europäische Nachwuchstalente weitergeben zu können“, begründet die Tochter von Beatles-Legende Paul McCartney ihr Engagement für den Wettbewerb. „Ich mag es, in einer Art Mentorenrolle Impulse zu geben, die dann umgehend Etappen eines Schaffensprozesses einen Schritt nach vorne bringen. So habe ich das Gefühl etwas zurückzugeben.“

Und auch für ambitionierte Modeschöpfer von morgen hält die 41-Jährige noch einige Tipps bereit, wobei die Voraussetzungen für erfolgreiche erste Schritte in der Branche „eigentlich ganz einfach“ seien, wie McCartney versichert. „Du musst talentiert und fokussiert sein. Du musst hart arbeiten und ein Verständnis für das Geschäftliche haben. Du solltest deine Konsumentin kennen. Und nicht zuletzt musst du das, was du tust, über alles lieben“, so die frühere Chefdesignerin des Pariser Hauses Chloé, die nach ihrem Ausstieg bei dem Label große Erfolge mit ihrer eigenen Marke feiert und jüngst mit Ehrungen überschüttet wurde. So erhielt McCartney – die einräumt, in der Regel „zu viel Kreativität“ zu haben und „die zahlreichen Ideen von Saison zu Saison auf das Wesentliche reduzieren“ zu müssen, neben dem British Fashion Award von der Queen sogar den ‚Order of the British Empire‘ für ihre Verdienste.