Spott für Maddies Eltern – Neuer Polizeichef macht Mut

In der vergangenen Woche hatte die preisgekrönte Schriftstellerin Anne Enright öffentlich bekannt, sie habe die McCanns „noch nie gemocht, noch bevor alle anderen sie unsympathisch fanden“. Als sie in ihren Ferien die Nachricht erhalten habe, dass Kate und Gerry McCann offiziell zu den Verdächtigen gehören, habe sie laut „Hallelujah“ gerufen.

Enright wörtlich: „Man sollte meinen, dass sie trauern, aber ihre Trauer ist hohl und ihre Sprache nicht die von verzweifelten Eltern.“ Auch Kates Mutter hatte sich mehrfach dafür gerechtfertigt, dass ihre Tochter nicht sehr mütterlich wirke – sogar der kleine Busen von Kate war mehrfach Thema ihrer angeblich fehlenden Mütterlichkeit.

Unterdessen richten sich die Hoffnungen von Maddies Eltern auf den neuen Chefermittler Paulo Rebelo, einen angesehen Polizisten. Er löste vor einer Woche den behäbig wirkenden Lokalpolizisten Goncalo Amaral ab, der nach Angaben britischer Experten schwere Ermittlungsfehler begangen hatte. Rebelo jedenfalls will den Fall neu aufrollen, holte Spezialisten für Kindesmissbrauch, Mord und Computerkriminalität in sein Team und ließ die Computer von 70 bekannten portugiesischen Pädophilen durchleuten.

Daily Mail: Portugal ist ein Paradies für Kinderschänder

Hintergrund ist der aktuell in Portugal verhandelte Fall „Casa Pia“, einem Waisenhaus in Lissabon, das 20 Jahre lang als „Materiallager“ für hochrangige portugiesische Kinderschänder gedient haben soll. Unter den Angeklagten ist ein Diplomat sowie Fernseh-Prominenz. Sie haben offenbar jahrelang Kinder aus Heimen vergewaltigt. Chefermittler in dem Fall war kein anderer als Paulo Rebelo, der nun den Fall Maddie übernommen hat.

Die Daily Mail: „Portugal ist mittlerweile ein Magnet für gewalttätige Pädophile aus aller Welt. Die Gesetze sind hier viel zu lax, das hat der Fall Casa Pia gezeigt. Ob Maddie das jüngste Opfer dieser Mafia ist, steht zu befürchten.“