Spanischer Fiskus zieht die Daumenschrauben an: Ermittlungszeitraum gegen Messi erweitert!

„Lio“ Messi, wie er inzwischen in Spanien genannt wird (Lio=Schlamassel) und sein Vater, Jorge Horacio Messi, der auch sein Bevollmächtigter ist, werden beschuldigt, im Zeitraum zwischen 2007 und 2009 4 Millionen Steuern hinterzogen zu haben. Anscheinend wurden die Persönlichkeitsrechte von Messi an Scheinfirmen abgetreten, die in Steuerparadiesen gemeldet sind.

Messi und sein Vater haben noch die Möglichkeit, die Sache außergerichtlich zu bereinigen. Sollte es zur Gerichtsverhandlung kommen, sieht der spanische Staat eine Strafe in 6-facher Höhe der unterschlagenen Summe vor. Zusätzlich ist eine Haftstrafe von 2 bis 4 Jahren möglich.

Es ist allerdings üblich, dass einer der Beklagten die Verantwortung übernimmt und damit den anderen Beklagten freistellt. In diesem Falle könnte Messi weiterhin beim FC Barcelona das tun, was er wirklich kann: Fussball spielen.