Spanische Polizisten genießen Respekt – vielen passt das nicht

Warum dies so ist, wurde am Rande einer Diskussion klar, die die linke Zeitung "El País" anstieß. Das "Prinzip Respekt" hat demnach offenbar System. Der spanische Polizist soll demnach keine Lachnummer sein und körperlich fit zum Dienst erscheinen.

Spanische Patientenverbände und Ärzte wollen dies jetzt ändern: Sie haben jedenfalls von ihrer Regierung die Überarbeitung einer Liste aufgefordert, die unter anderem Bewerber mit allzu hoher Stimme vom Polizeidienst ausschließt.

Sie werfen der zuletzt vor zwölf Jahren aktualisierten Ausschlussliste für die Guardia Civil Maßlosigkeit vor, wie die Zeitung "El Pais" berichtet.

Demnach haben Bewerber ebenfalls keine Chance, die unter Schuppenflechte, Diabetes, Migräne oder Geschlechtskrankheiten leiden, nur einen Hoden haben, stottern oder Narben oder andere Fehlbildungen aufweisen, die ihre Äußeres verunstalten.

Als Beispiel für die pedantische Auswahl zitierte die Zeitung das Schicksal eines Kandidaten, der abgelehnt wurde, weil sein Gesicht ein Muttermal zierte.

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