Spanier machen Urlaub in Spanien – Reiseziel Andalusien

Alhambra in Granada ist Burg mit Festung, Garten und Palast zugleich.Alhambra in Granada ist ein beliebtes Ziel für einheimische und ausländische Touristen. Bildquelle: ddouk / pixabay.com

Auch die Einwohner des Sonnenlandes Spanien machen gerne Urlaub in der Sonne. Aus diesem Grund ist das eigene Land ein gern gesehenes Reiseziel, vor allem die autonome Gemeinschaft Andalusien im Süden der iberischen Halbinsel. Dort findet man Sonne, Sehenswürdigkeiten und Strand.

Andalusien hat einiges zu bieten und ist unter anderem der Ursprung des Flamencos. Nirgends sonst in Spanien wird der Flamenco so gelebt wie in Andalusien. Zudem findet man hier das einzige Flamenco-Museum der Welt. Aber auch der Sherry hat seinen Ursprung in Andalusien. Zudem gibt es Küsten für Badeurlauber und Windsurfer sowie vielerlei Sehenswürdigkeiten oder Wanderrouten. In Andalusien ist wirklich für jeden Reisetyp etwas dabei.

Ein Paradies für Küstenfans

Sowohl die Costa del Sol als auch die Costa de la Luz sind wunderschöne Küsten. Erstere ist vor allem bei Badeurlaubern sehr beliebt. Die Costa del Sol liegt im Süden Spaniens und ist durch die angrenzenden Bergketten vor den Nordwinden geschützt. Auf diese Weise herrscht dort ganzjährig ein angenehmes Klima. Außerdem überzeugt die Küste mit mehr als 320 Sonnentagen im Jahr.

Während Badeurlauber die Sonne an der Costa del Sol genießen, zieht es Windsurfer eher an die Costa de la Luz. Diese liegt an der südlichen spanischen Atlantikküste und ihre Strände bestehen in der Regel aus endlosen Dünen mit feinem Sand. Wer eine Pause vom Surfen braucht, der kann durch die angrenzenden für Andalusien typischen Pinienwälder streifen. Neben einheimischen Touristen finden sich hier vor allem Franzosen, Briten und Deutsche.

Sevilla – Andalusische Hauptstadt mit Charme

In Sevilla gibt es einiges an Sehenswürdigkeiten zu entdecken, unter anderem das einzige Flamenco-Museum der Welt. Dort informiert die ständige Ausstellung über den sevillianischen Flamenco und dessen Symbiose aus Gesang, Gitarre und Tanz. Die wechselnden Ausstellungen gehen auf bestimmte Aspekte des Flamencos ein. Zu dem Museum, das sich in einem sevillianischen Stadthaus aus dem 18. Jahrhundert befindet, gehören außerdem eine Tanzschule sowie ein Saal für Aufführungen. Gegründet wurde das Flamenco-Museum von Christina Hoyos, der Altmeisterin des Flamencos.

Sevilla ist die Hauptstadt Andalusiens.

Sevilla ist die Hauptstadt Andalusiens und dank der beeindruckenden Sehenswürdigkeiten auf jeden Fall einen Besuch wert. Bildquelle: 12019 / pixabay.com

Historische Bauwerke in Sevilla

In der andalusischen Hauptstadt finden sich zahlreiche beeindruckende historische Bauten, zu den imposantesten und bedeutendsten zählen der Königspalast Alcázar, die Kathedrale sowie die Stierkampfarena von Sevilla.

Der Königspalast steht am Rande der Altstadt, gegenüber der Kathedrale von Sevilla, sodass beide Bauwerke am selben Tag besichtigt werden können. Zudem sind sowohl Kathedrale als auch Königspalast fußläufig vom Stadtzentrum aus zu erreichen. Alcázar zählt zum UNESCO Weltkulturerbe und ist nicht nur eines der bedeutendsten Bauwerke Sevillas, sondern ganz Andalusiens. Geöffnet hat der Königspalast in den Monaten Oktober bis März von 9.30 Uhr morgens bis 17.00 Uhr. Von April bis September können Besucher den Palast bis 19.00 Uhr besichtigen.

Der Königspalast Alcázar ist UNESCO Weltkulturerbe.

Der Königspalast Alcázar ist ein architektonisches Highlight in Sevilla und UNESCO Weltkulturerbe. Bildquelle: ahill88 / pixabay.com

Die Kathedrale von Sevilla, offiziell die Kathedrale Santa María de le Sede, befindet sich gegenüber dem Palast und ist wie dieser Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Zudem ist es die drittgrößte Kathedrale weltweit, hinter dem Petersdom in Rom und der St. Johns Kathedrale in London und die größte Kirche in gotischem Stil. Ebenfalls architektonisch und historisch beeindruckend ist die Stierkampfarena, welche eine der größten Spaniens ist. Sie liegt im Herzen der Altstadt und ist heute in erster Linie ein Museum.

Maurische Werke in Andalusien ziehen Sightseeing Touristen an

Wer vor allem auf Sightseeing aus ist, der kann sich in ganz Andalusien an den beeindruckenden maurischen Werken satt sehen, darunter auch die bekannte Alhambra in Granada. Der Bau ist zugleich eine Burg mit Festung sowie Palast und Garten. Das architektonisch faszinierende Bauwerk liegt im Osten der Stadt Granada auf einer Anhöhe.

Alhambra ist ein beliebtes Touristenziel.

Granada ist eine Stadt in Andalusien, die vor allem für das Bauwerk Alhambra bekannt ist. Bildquelle: dkatana / pixabay.com

Ebenfalls beeindruckend und auch wunderschön sind die „weißen Dörfer“ Andalusiens. Diese Bergdörfer zeichnen sich durch ihre weiß gekalkten Häuser aus und befinden sich zumeist in sehr idyllischen Gegenden. Wer die Route der weißen Dörfer in Angriff nehmen möchte, besucht insgesamt 30 Orte in Andalusien. Auf der Reise kann man außerdem Naturparks wie Sierra Grazalema oder Los Alcornocales besuchen und bestaunen.

Weiß gekalkte Häuser sind typisch für Andalusien.

Die weißen Dörfer Andalusiens sind fester Bestandteil des dortigen Landschaftsbildes. Bildquelle: 680451 / pixabay.com

Sherry – Ein Likörwein mit andalusischen Wurzeln

Der Flamenco ist nicht der einzige Exportschlager Andalusiens, auch der bekannte spanische Sherry hat in der südlichen autonomen Gemeinschaft seinen Ursprung. Der Likörwein aus Andalusien erinnert im Geschmack an Mandeln und Hefe, aber auch an Haselnüsse und Walnüsse. Dieses einzigartige Geschmacksprofil verdankt er dem speziellen Herstellungsprozess, bei dem ein Weißwein aus der Palomino-Traube, nach vollendeter Gärung mit Branntwein versetzt wird.

Sherry gibt es von trocken bis lieblich.

Neben dem Flamenco ist Sherry ein wahrer Exportschlager mit Ursprung in Andalusien! Bildquelle: volkerschoen / pixabay.com

Einige Sorten werden vor der Abfüllung durch Weine oder Moste der Rebsorten Moscatel oder Pedro Ximenez versüßt. Der Sherry hat nicht nur eine hohe kulturelle Bedeutung für Andalusien und ganz Spanien, sondern spielt auch eine wichtige wirtschaftliche Rolle. Jährlich werden um die 302.000 Hektoliter Sherry exportiert. Hauptabnehmer sind dabei Großbritannien, Deutschland und Frankreich.

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