Regen, Sturm und Schnee beherrschen das Bild in den meisten Provinzen des Landes.

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Allein am letzten Wochenende saβen Tausende von Spaniern frierend in ihren Wohnungen, ohne Strom und Telefonanschluss. 

14 Menschen sind seit Freitag infolge der Unwetter auf tragische Weise zu Tode gekommen. 

Einzig die Comunidad Valenciana, speziell die Provinz Alicante, konnte bis vor kurzem noch relativ gute Chancen auf “echtes Spanienwetter” garantieren. 

Bis zum vergangenen Samstag, als ein verheerender Orkan für den gröβten Waldbrand in der Geschichte der Costa Blanca gesorgt hatte und 14.000 Menschen evakuiert werden mussten. 

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Der Wind hat sich bis zum Dienstag nicht gelegt, nach wie vor rauscht er durch die Palmen und Pinien entlang der Marina Alta. Der Zivilschutz hat zudem neue Stürme für das Land Valencia, Navarra und Katalonien angekündigt. 

Für insgesamt zehn Regionen ist am Dienstag die Warnung vor schweren Stürmen in Küstenbereichen und Schneefälle herausgegeben worden. Wieder trifft es Galizien, Asturien, Kantabrien und das Baskenland am stärksten, wo bis zu zehn Meter hohen Wellen bereits zum Alltag gehören. 

Wer sich vor den Riesenwellen fotografieren will, ist selbst schuld, wenn er von den Wogen fortgerissen wird. So ist es kürzlich einem Mann in Gijón ergangen, der bis heute nicht gefunden werden konnte. 

In Andalusien, Asturien, Madrid, Navarra und den Hochlagen von Kantabrien und dem Baskenland wird es zudem schneien. 

Besonders hart hat es in diesen Tagen Katalonien getroffen, wo seit Freitag fast 100 Schulen geschlossen bleiben und 2.500 Haushalte ohne Strom ausharren. 

In Galizien sind sogar 36.000 Haushalte auf Kerzen und Kaminfeuer angewiesen, da die umliegenden Stromleitungen durch den Orkan am Wochenende stark beschädigt wurden. 14.000 Menschen haben seither keine Telefonlinie mehr. Fast 8.000 Schüler können in diesen Tagen nicht zur Schule gehen. 

Derweil bleiben in Kantabrien, im Baskenland und in Castilla y León tausende Kinder Zuhause, weil Schnee und Glätte für spiegelglatte Straβen sorgen, und der Verkehr am Dienstag zusammengebrochen ist.

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