Spaniens Küstenwache entdeckt tote Afrikaner in Flüchtlingsboot

Zwei afrikanische Flüchtlinge sind auf der Fahrt von Afrika zu den Kanarischen Inseln ums Leben gekommen. 

Wie die spanische Küstenwache am Sonntag mitteilte, wurde am frühen Morgen vor der Küste von Gran Canaria ein kleines Boot gesichtet, an dessen Bord sich außer den beiden toten Männern noch weitere 66 afrikanische Flüchtlinge befanden. 

Drei von ihnen seien so geschwächt gewesen, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Bei etwa 15 Personen habe es sich um Minderjährige gehandelt.

Die Zahl der Flüchtlinge aus Afrika, die versuchen, die zu Spanien gehörende Inselgruppe auf einer geradezu lebensgefährlichen Fahrt zu erreichen, ist seit einiger Zeit rückläufig. 

Im Jahr 2006 hatte sie mit 31.678 einen Höchststand ereicht. Grund für die abnehmende Tendenz ist unter anderem die strenge Überwachung der westafrikanischen Küsten durch die EU-Grenzschutzagentur Frontex.