In der Bilanz des Deutschen Wetterdienstes fiel der Sommer unbeständig, trüb und deutschlandweit zu nass aus.

Dennoch habe die Durchschnittstemperatur um ein halbes Grad über dem langjährigen Mittel gelegen. Es sei der 15. zu warme Sommer in Folge gewesen. Regen fiel mehr als genug: Im Schnitt 304 Liter auf jeden Quadratmeter, das entspricht 127 Prozent des Normalwerts. Im Norden und Osten regnete es örtlich sogar mehr als sonst im ganzen Jahr.

Im Urlaubsland Spanien war dieser Sommer verhältnismäßig kühl. Vor allem im Juli, normalerweise dem wärmsten Monat des Jahres, lagen die Temperaturen klar unter dem Durchschnitt.

Der August dagegen war mit bis zu 40 Grad im Zentrum und im Süden des Landes wärmer als sonst. Der Temperaturunterschied zwischen dem kühleren Norden und dem heißen Süden war auch diesen Sommer groß: Bis zu 20 Grad.