Spanien: Gewerkschaft will Chaos, Bevölkerung empört

Die Empörung in der Bevölkerung ist grenzenlos. "Dazu haben sie kein Recht, sie können nicht die ganze Stadt für ihre Forderungen lahm legen", so der Tenor der Madrilenen.

Auch Madrids Bürgermeister Alberto Ruiz Gallardón ist empört darüber, dass es am Dienstag und Mittwoch keinen Basis-Service in der Metro gab. "Mit dieser Aktion diskreditieren sie sich selbst, selbst wenn ihre Forderungen berechtigt wären."

Ab Donnerstag sollen immerhin wieder einige Züge fahren, am Wochenende der Streik gegen die geplanten Gehaltskürzungen von rund zwei Prozent vorerst beendet sein.

Und während die Gewerkschaft weiter für den Generalstreik im September üben, kippt die Stimmung bei den Spaniern, die sehr wohl verstehen, dass das Land jahrelang über seine Verhältnisse gelebt hat. Spaniens Gewerkschaften verstehen das offenbar nicht. (Foto: SAZ)

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