Der Madrider Erzbischof Antonio Maria Rouco Varela brandmarkte Abtreibungen als "Kultur des Todes". Der Bischof von Bilbao, Ricardo Blazquez, kritisierte die 2005 eingeführte Homo-Ehe als Gegenstück zur "normalen Familie", die von einer "stabilen Verbindung von Mann und Frau" getragen werde.

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Papst Benedikt XVI. wandte sich in einer auf Großbildleinwänden übertragenen Videobotschaft an die Gläubigen. "Lasst die Liebe, die Offenheit für das Leben und die unvergleichbaren Verbindungen, die Eure Haushalte einen, nicht zu Grunde gehen", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche.

Die Moralvorstellungen der katholische Kirche werden in Spanien von den regierenden Sozialisten derzeit übergangen. Nach der Einführung der Homo-Ehe will die Partei von Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero im kommenden Jahr auch die Abtreibungsgesetzgebung liberalisieren.

Nach spanischem Recht sind Abtreibungen offiziell nach Vergewaltigungen, bei einer Behinderung des Kindes sowie bei einer Gefahr für die "körperliche oder geistige Gesundheit" der Mutter erlaubt. (AFP)

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