Spanien denkt ans Sparen: “Neue Anleihen sind zu teuer”

Möglicherweise werde die Höhe der Emissionen leicht reduziert, sagte Wirtschafts- und Finanzministerin Elena Salgado. "Wir haben dafür genügend Spielraum", betonte sie.

Bislang sei die Nachfrage zudem stets sehr hoch gewesen. Spekulationen, die Ausgabe könne bis auf weiteres ganz gestoppt werden, wies die Ministerin kategorisch zurück.

Die Risikoaufschläge für spanische Staatstitel im Vergleich zu den Bundesanleihen hatten am Freitag einen Rekordstand erreicht. Die Rendite der zehnjährigen Anleihe lag mit rund 5,24 Prozent mehr als doppelt so hoch wie in Deutschland.

Für Spanien wird es somit immer teurer, sich frisches Geld am Kapitalmarkt zu beschaffen. Bis Ende des Jahres plant Spanien noch vier Emissionen.

Den Bedarf für 2011 bezifferte Salgado auf 45 Milliarden Euro. Die Staatsschulden belaufen sich nach ihren Worten derzeit auf rund 195 Milliarden Euro. (SAZ, dpa; Foto: SAZ)

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