In den beiden Betrieben in den Provinzen Almería und Málaga seien lediglich bestimmte Mengen von abgeernteten Gurken vorsichtshalber sichergestellt worden, die möglicherweise mit den in Deutschland aufgetretenen EHEC-Infektionen in Verbindung stehen könnten, teilte das Gesundheitsministerium der Region Andalusien in der Nacht zum Samstag in Sevilla mit.

Die Produktion in den beiden Betrieben sei in keiner Weise gestoppt worden. Die EU-Kommission hatte am Freitag mitgeteilt, die Betriebe seien vorübergehend geschlossen worden.

Experten entnahmen in den Agrarbetrieben Boden-, Wasser und Produktproben. Diese werden derzeit analysiert. In Spanien gab es nach Angaben der Madrider Regierung bisher keine Fälle von EHEC-Erkrankungen.