Die spanische Zentralbank habe eine Untersuchung eingeleitet, um die Auswirkungen von Madoffs Betrügereien in Spanien zu prüfen, berichtete die Zeitung "El Mundo" am Sonntag unter Berufung auf eine Quelle aus dem Umfeld der Untersuchung. 

Die am Freitag begonnene Untersuchung werde vom stellvertretenden Chef der Banco de España, José Viñals, koordiniert. 

Auch die spanische Börsenaufsicht CNMV leitete dem Bericht zufolge eine Untersuchung ein. Die spanischen Kontrolbehörden gehen demnach allerdings von einem "begrenzten" Schaden aus.

Am Samstag hatten mehrere spanische Zeitungen berichtet, Madoffs illegale Machenschaften könnten spanische Anleger mehr als drei Milliarden Dollar (2,24 Milliarden Euro) kosten. 

Madoff soll nach Angaben der US-Bundespolizei FBI Investoren nach seiner Zeit als Börsenchef mit einem riesigen Schneeball-System um ihr Geld gebracht haben. 

Dem 70-Jährigen drohen 20 Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe in Höhe von fünf Millionen Dollar.

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