Spanair-Panne in Málaga: 141 Urlauber in Angst und Panik

Das Flugzeug hatte offenbar technische Probleme und musste seinen Flug auf die Kanareninsel Lanzarote abbrechen. Es war eine Maschine des Unglücks-Typs MD-82, wie Spanair mitteilte.

Die 141 Passagiere, die am Morgen in Barcelona gestartet waren, wurden zunächst in Málaga in Hotels untergebracht und sollten später ihre Reise fortsetzen.

Die Gesellschaft wollte aber nichts von einer Notlandung wissen. Solche Zwischenfälle seien "alltäglich", erklärte Spanair. Alle Airlines hätten damit zu tun.

68 Tote bei Flugzeugabsturz in Kirgisien

Nach der Flugzeugkatastrophe von Madrid, bei der am Mittwoch 154 Menschen ums Leben gekommen waren, ist am Sonntag erneut eine Maschine kurz nach dem Start abgestürzt. 

Mindestens 68 Menschen kamen dabei in Kirgisien auf einem Flug in Richtung Iran ums Leben. Es war eine Boeing 737 der Fluglinie Itek-Air mit rund 100 Passagieren an Bord, die rund fünf Kilometer entfernt von der Hauptstadt Bischkek abgestürzt ist. 

Itek-Air ist von der Europäischen Union auf die Schwarze Liste gesetzt worden. Die Linie darf im Luftraum der EU weder Starts, noch Landungen vornehmen, da sie zu den "risikoreichen" Airlines zählt.

Easyjet-Maschine musste Flug nach Sardinien abbrechen

Auch die Billigairline Easyjet hat jetzt einen ungeplanten Zwischenstopp eingelegt. Auf dem Flug von London nach Cagliari gab es möglicherweise einen technischen Defekt. Die Boeing 737 musste in Nizza notlanden. 

Eine Stewardess habe von einem "seltsamen Geruch" berichtet, woraufhin der Pilot sofort die Notlandung eingeleitet hat. Ein Flughafensprecher lobte die Entscheidung: "Mit 130 Menschen an Bord kann man nichts riskieren".

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