Sozialisten boxen Sparpaket durch, kaum Hilfe im Parlament

Mit nur einer Stimme Mehrheit hat das spanische Parlament am Donnerstag das umstrittene Sparpaket im Umfang von 15 Milliarden Euro gebilligt, das beim Abbau der hohen Staatsschulden helfen soll.

Das Paket sieht unter anderem eine Kürzung der Beamtengehälter ab Juni und eine Nullrunde für Rentner im Jahr 2011 vor. Die spanische Finanzministerin Elena Salgado sprach von "schmerzvollen, aber erforderlichen Maßnahmen".

169 Abgeordnete stimmten für und 168 Abgeordnete gegen den Gesetzentwurf. Nur die regierenden Sozialisten stimmten dafür. Alle anderen Fraktionen, darunter auch die oppositionelle Volkspartei (PP), stimmten dagegen oder enthielten sich.

Im Zuge der Sparbemühungen werden die Beamtenbezüge ab Juni im Durchschnitt um fünf Prozent gekappt und ab dem kommenden Jahr zunächst eingefroren. Ferner sollen die Renten zum Teil neu berechnet und eine Baby-Prämie von 2.500 Euro pro Geburt gestrichen werden.

Die Gehälter der Kabinettsmitglieder von Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero sollen um 15 Prozent gekürzt  werden, die der Staatssekretäre um zehn Prozent.  (AFP, SAZ)

FORUM Stierkampf: Kunst oder Tierquälerei?

WETTERKARTE SPANIEN: Hier klicken

NEU: Gratis-Anzeigen in Spaniens Allgemeiner Zeitung

NEWS aus Spanien: Politik, Wirtschaft, Sport, Promis, Wetter, Vermischtes

SAZ-FOREN: Sagen Sie Ihre Meinung!

Foto: SAZ

#{fullbanner}#