Sommer: Deutschland verregnet, Spanien geht weiter baden

Fakt ist: Wie immer Ende August wird in Deutschland der Sommer für beendet erklärt. Die Bilanz: 2010 war in Deutschland zu warm – ungeachtet eines völlig verregneten Monats August mit Spitzenniederschlägen.

Mit einer Durchschnittstemperatur von 17,8 Grad lagen die Sommermonate Juni bis August insgesamt um 1,5 Grad über dem vieljährigen Klimawert. Damit gehörte der Sommer zugleich zu den zehn wärmsten seit 1881, wie der Deutsche Wetterdienst bilanziert.

In einigen europäischen Nachbarländern war es im August auch sehr nass. In Polen kam es sogar zu verheerenden Überflutungen. In Teilen Österreichs und Norditaliens brauchten die Touristen eher Gummistiefel als Badehose und Bikini. Gewitter legten in Wien zeitweilig den Flughafen lahm. Rund um den Gardasee kam es Mitte August zu Erdrutschen und Überschwemmungen.

In Mittel- und Süditalien und Spanien stöhnten dagegen viele unter der Hitze: 43 Grad wurden in Valencia und 39,3 in Barcelona gemessen. In Sevilla ist es ohnehin immer so heiß. Und überhaupt: In Spanien ist der Sommer noch lange nicht vorbei. Jetzt, wo die meisten Urlauber wieder zuhause sind, ist es am Strand erst so richtig schön … (SAZ, dpa; Foto: SAZ)

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