Ein Zahnarztbesuch gehört sicherlich zu den unangenehmeren Ereignissen im Leben eines Menschen. Manche haben geradezu panische Angst davor. Doch eine regelmäßige Zahnkontrolle hat sich in unserer Gesellschaft bei den meisten als notwendiges Übel etabliert. Schließlich sind gesunde und wohlgeformte Zähne ein Schönheitsmerkmal, welches nicht unterschätzt werden darf. Bereits im Kindesalter wird die Wichtigkeit von Zahngesundheit betont und vermittelt. Dennoch wissen viele Menschen nicht genau, was sie für das Wohl ihrer Zähne tun und idealerweise auch lassen sollten. Daher haben wir eine Reihe von Tipps zusammengefasst, die die drängendsten Fragen zum Thema Zahn- und Mundhygiene klären sollten.

Zähneputzen als Basis


Dass Zähneputzen die Grundlage jeder Zahnpflege ist, dürfte jedem bekannt sein. Leider wurde dieses Thema in der Zeit der Pandemie aus verschiedenen Gründen häufig vernachlässigt. Zumindest das Einhalten der sogenannten 2×2-Formel sollte aber jedem möglich sein. Zweimal täglich zwei Minuten die Zähne zu putzen, gehört zwar in Normalzeiten zum Standardprogramm der meisten Menschen, jedoch haben die coronabedingt veränderten Tagesabläufe diese Routine etwas durcheinander gewirbelt. Morgens nach dem Frühstück und Abends vor dem Zubettgehen ist der Griff zur Zahnbürste dennoch obligatorisch. Dass dies nicht nach jeder Mahlzeit möglich ist, ist verständlich. Hier können ersatzweise zahnschonende Kaugummis verwendet werden, die den Speichelfluss anregen und so die Säuren im Mundraum bekämpfen.

Die richtige Zahnbürste



Mittlerweile benutzen sehr viele Menschen elektrische Zahnbürsten. Dies hat einen guten Grund. Denn zwar gibt es keine nennenswerten Unterschiede hinsichtlich des Reinigungserfolges, jedoch setzt dies bei den traditionellen Bürsten voraus, dass der Anwender die Technik richtig beherrscht. Daher zeigen sich oft mit elektrischen Bürsten bessere Ergebnisse. Wer dennoch lieber zu einer klassischen Handzahnbürste greift, sollte darauf achten, dass die Borsten aus Kunststoff sind, da diese keinen Raum für Bakterien bieten. Für empfindliches Zahnfleisch eignen sich eher weiche Borsten, da die härteren Verletzungen im Mundraum verursachen können. Beim Bürstenkopf ist es wichtig, dass dieser nicht größer als drei Zentimeter ist, denn nur so können auch schwerzugängliche Räume im Mund erreicht werden. Spätestens alle zwei Monate ist es Zeit, die Bürste zu wechseln. Die Borsten sind dann so weit abgenutzt, dass sie auseinander stehen und keine Reinigungswirkung mehr erzielen.

Die Bedeutung von Zahnseide



Zahnseide ist ein geeignetes Instrument, um die Stellen im Mundraum zu reinigen, die sich mit herkömmlichen Zahnbürsten nicht erreichen lassen – die Zahnzwischenräume. Auch wenn die Angst vor Karies bei der Mehrheit der Deutschen nicht besonders ausgeprägt ist, lässt sich diese Zahnkrankheit durch die Verwendung von Zahnseide oft verhindern. Denn nur so können die Plaquebakterien, die für die Entstehung von Karies ursächlich sind, wirksam entfernt werden.

Die beste Zahnbehandlung erhalten!



Eine gute Zahnbehandlung kostet Geld. Die Krankenkassen tragen jedoch nur einen Teil der Kosten, die der Zahnarzt für seine Leistungen berechnet. Es ist daher wichtig, dieses Kostenrisiko vernünftig abzusichern. Mit nur wenigen Euro ergibt sich so ein Versicherungsschutz, der auch im Fall von notwendigem und äußerst kostspieligem Zahnersatz nicht nur die bestmögliche Behandlung ermöglicht, sondern auch die Kosten ganz oder überwiegend (je nach gewähltem Tarif) hierfür übernimmt. Auch Zusatzleistungen wie eine professionelle Zahnreinigung werden je nach Anbieter übernommen. Eine entsprechende Beratung durch einen Fachmann kann hier helfen, um im Notfall eine Menge Kosten zu sparen.