Smarte Smartwatches? Die Spanier und die Deutschen wollen sie

Laut einer repräsentativen Umfrage der Strategieberatung Accenture interessieren sich die deutschen Verbraucher weniger für das Design einer Smartwatch sondern mehr für ihre inneren Werte bzw. ihr Können. Besonders nachgefragt werden hier also folgende Applikationen:

  • Mit knapp 40% der Stimmen führt die Fitness Messung die Liste der beliebtesten Applikationen einer Smartwatch an. Smartwatches bestechen hier also hauptsächlich durch das Messen von Werten wie dem Kalorienverbrauch, der Schlafdauer, der Schrittzahl und des Pulses.
  • Unterhaltungsfunktionen
  • Kommunikationsfunktionen z.B. der Telefonie mit der Smartwatch. 

Smartwatches? Die sind doch alle hässlich!

Das war bisher die Meinung der Konsumenten in Spanien und Deutschland. Die Hersteller haben aber inzwischen ihre Hausaufgaben gemacht und arbeiten an Produkten die nicht nur gut funktionieren sondern auch noch ästhetisch aussehen. Auch wenn das Design nicht an erster Stelle steht: Wichtig ist den potentiellen Käufern trotzdem das die “Uhr” auch aussieht wie eine und nicht wie ein Fragment aus Raumschiff Enterprise.  

Folgende Hersteller gibt es in der Smartwatchbranche:

  • Apple
  • LG
  • Motorola
  • Pepple
  • Samsung
  • Sony

Der Global Player Samsung ist nicht nur im Smartphone Geschäft federführend. Allein im ersten Quartal des Jahres 2014 gelang es den Koreanern sich einen Marktanteil von 71% zu erkämpfen. 

Federführend im Bereich „Smartwatch“ ist aktuell das Unternehmen Samsung. Der Konzern belegte so schon im ersten Quartal des Jahres 2014 einen Marktanteil von 71%. Dies lässt sich hauptsächlich auf den Verkauf des Modells Galaxy Gear zurückführen. Samsung gelang es hierbei 500.000 Exemplare zu verkaufen. Schon im Jahr 2013 konnte sich Samsung einen Marktanteil von 51% im Bereich Wearables erschließen. Das Entspricht einer Verkaufszahl von knapp 1000000 Galaxy Gear Modellen. Der Hersteller Sony, der zurzeit so gefragten Smartwatches, konnte sich bisher nur einen Marktanteil von 11% erschließen. Samsung gelang es zudem, eine Zusammenarbeit mit BMW zu erreichen. Der Automobilhersteller setzt hier, wie auch sein Konkurrent Daimler, auf die Verbindung Smartwatch – Auto. Hier planen die beiden Konzerne ihre Produkte miteinander zu verknüpfen. Diese Verbindung soll zwischen dem BMW i3 und der Samsung Galaxy Gear S hergestellt werden. Das wurde jedoch schon auf der IFA 2014 in Berlin bekannt gegeben. Hier können folgende Neuheiten eingefügt werden:

  • Fahrer wird bei Gefahrensituation durch Vibration am Handgelenk gewarnt
  • Ladezustand bei elektrischen Autos sowie beim BMWi30
  • Anzeigen des Tankfüllstand (Diesel, Benzin)

Fazit

Die Bereitschaft der Konsumenten eine Smartwatch zu tragen ist definitiv gegeben. Die Frage ist jedoch schaffen es die Hersteller die Käufer langfristig zu überzeugen?. Bisher sind die meisten Träger eines “Wearables” nämlich noch nicht restlos begeistert und verkaufen ihr Produkt nach kurzer Zeit wieder. 

Bild: In diesem Jahr führ Samsung den Smartwatchmarkt an. Das Verhältnis wird sich wahrscheinlich zu Gunsten von Apple entwickeln, wenn deren Uhr auf den Markt kommt. Bildquelle: SAZ-Aktuell