Mladá Boleslav (ots) –

› Tschechischer Automobilhersteller verzeichnet robuste Verkaufszahlen trotz schwieriger Versorgungslage

› Elektrooffensive greift – starke Nachfrage nach Enyaq iV (+20 %)

› Octavia bleibt Bestseller, gefolgt von den SUV Kamiq und Kodiaq

› Auslieferungen im wichtigen Wachstumsmarkt Indien mehr als verdoppelt (+128 % im Vergleich zum Vorjahr)

› Škoda Auto setzt internationalen Kurs fort und steht vor Eintritt in vietnamesischen Markt

Das vergangene Jahr war für Škoda Auto, wie für die Automobilindustrie insgesamt, von zahlreichen Herausforderungen geprägt. Trotz der fortdauernden Halbleiterknappheit, des Krieges in der Ukraine, Problemen in der Lieferkette, steigenden Energie- und Rohstoffpreisen und der anhaltenden Unsicherheit auf den Weltmärkten lieferte das Unternehmen 731.300 Fahrzeuge aus und verzeichnet einen hohen Auftragsbestand. Das zeigt: Die Nachfrage nach den Fahrzeugen des tschechischen Automobilherstellers bleibt hoch. Die rasant wachsende Beliebtheit des Enyaq iV (+20 %) belegt den erfolgreichen Anlauf der E-Offensive von Škoda. Auch die Škoda Modelle mit Verbrennungsmotor sind weiterhin sehr gefragt, das erfolgreichste Modell war der Octavia, gefolgt von den SUV-Baureihen Kamiq und Kodiaq. Gleichzeitig hat Škoda im Jahr 2022 die weitere Internationalisierung des Unternehmens vorangetrieben: Im strategisch wichtigen Wachstumsmarkt Indien konnte Škoda Auto die Auslieferungen mehr als verdoppeln. Ein weiterer wichtiger Schritt, um weitere Wachstumspotenziale zu heben, ist der Markteintritt in Vietnam.

Klaus Zellmer, Vorstandsvorsitzender von Škoda Auto, sagt: „Noch nie in seiner jüngeren Geschichte war Škoda Auto mit so umfangreichen Herausforderungen konfrontiert wie im vergangenen Jahr. Dennoch entwickelt sich unser Unternehmen ständig weiter und macht die nächsten Schritte – dank unserem attraktiven, modernen Portfolio mit batterieelektrischen Fahrzeugen und Modellen mit Verbrennungsmotor, dank einem starken, motivierten Team und der engen Zusammenarbeit mit unserem Sozialpartner KOVO. Wir haben Widerstandsfähigkeit bewiesen – eine Eigenschaft, die in einem sich schnell verändernden Umfeld wichtiger ist als jemals zuvor. Mit der Beschleunigung unserer E-Offensive sind wir für die kommenden Jahre gut gerüstet und werden die Tschechische Republik als bedeutenden Automobil- und E-Mobilitätsstandort weiter stärken. Die Marktlage bleibt auch 2023 weiter angespannt, wir sind jedoch vorsichtig optimistisch, dass sich die Situation in den kommenden Monaten allmählich entspannt. Darüber hinaus zeigt sich, dass unsere Strategie bereits greift und die Kunden unsere Produkte sehr gut annehmen. Damit steht unser Unternehmen auf einem sehr soliden Fundament, um auch 2023 erfolgreich auf Kurs zu bleiben, wenn wir die neue Generation unserer Modellreihen Superb und Kodiaq vorstellen und weitere Projekte umsetzen.“

Martin Jahn, Škoda Auto Vorstand für Vertrieb und Marketing, ergänzt: „Wir haben im vergangenen Jahr weltweit 731.300 Fahrzeuge ausgeliefert. In Indien, bereits jetzt einer unserer drei wichtigsten Märkte, konnten wir die Auslieferungen mehr als verdoppeln. Unsere im Jahr 2022 eingeführten Modelle kommen bei den Kunden hervorragend an. Der neue Fabia Monte Carlo ist gut gestartet und der vollelektrische Enyaq iV erfreut sich weiterhin deutlich steigender Beliebtheit. Dies haben wir alles vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie, der Halbleiterknappheit und des Krieges in der Ukraine erreicht. Mit Blick auf die entsprechend langen Lieferzeiten danke ich unseren Kunden für ihre Geduld. Wir arbeiten intensiv daran, die Fahrzeuge so schnell wie möglich zu liefern. Ich danke auch all unseren Partnern, insbesondere unseren engagierten Händlern, für ihren herausragenden Einsatz. Dieses Jahr hält einige vielversprechende Highlights bereit: Neben der neuen Generation des Kodiaq und des Superb präsentieren wir auch die Facelifts für die Modellreihen Kamiq und Scala. Gleichzeitig arbeiten wir mit Hochdruck an unserer E-Offensive: Bis 2026 bringen wir drei neue batterieelektrische Fahrzeuge auf den Markt, weitere werden folgen.

Weltweite Auslieferungen 2022 nach ausgewählten Marktregionen:

Marktregion: Auslieferungen von Januar bis Dezember 2022 (Auslieferungen 2021/Veränderung in %)

Westeuropa: 377.000 Fahrzeuge (409.000 Fahrzeuge; -7,8 %)

Deutschland (weltgrößter Einzelmarkt): 134.300 Fahrzeuge (136.800 Fahrzeuge; -1,8 %)

Zentraleuropa: 148.000 Fahrzeuge (164.100 Fahrzeuge; -9,8 %)

Tschechische Republik (Heimatmarkt): 71.200 Fahrzeuge (79.900 Fahrzeuge; -11,0 %)

Osteuropa ohne Russland: 31.600 Fahrzeuge (35.800 Fahrzeuge; -11,9 %)

Russland: 18.300 Fahrzeuge (90.400 Fahrzeuge; -79,8 %)

China: 44.600 Fahrzeuge (71.200 Fahrzeuge; -37,4 %)

Indien: 51.900 Fahrzeuge; (22.800 Fahrzeuge; +127,7 %)

Rest der Welt: 60.000 Fahrzeuge (85.000 Fahrzeuge; -29,3 %)

Gesamt (weltweit): 731.300 Fahrzeuge (878.200 Fahrzeuge; -16,7 %)

Auslieferungen der Marke Škoda Auto an Kunden 2022 (in Einheiten, gerundet, nach Modellen; +/- in Prozent gegenüber 2021):

Škoda Octavia 141.100; -29,7 %

Škoda Kamiq 96.300; -20,3 %

Škoda Kodiaq 94.500; -4,2 %

Škoda Fabia 92.700; -6,5 %

Škoda Karoq 87.700; -26,4 %

Škoda Superb 60.800; -8,0 %

Škoda Enyaq 53.700; +20,0 %

Škoda Scala 39.500; -17,9 %

Škoda Kushaq 26.800; +110,2 %

Škoda Slavia 20.900; –

Škoda Rapid 17.300; -72,8 %

Investitionen in eine starke Zukunft

Škoda Auto beschleunigt seine Elektrooffensive und investiert in die Transformation: In den kommenden Jahren wird der tschechische Automobilhersteller weitere 5,6 Milliarden Euro in die E-Mobilität und 700 Millionen Euro in Digitalisierung investieren. Schon jetzt ist der Wandel sichtbar: Im Sommer 2022 hat das Unternehmen seinen neuen Markenauftritt präsentiert – mit einer neuen Designsprache, einem neuen Logo und einem umfassenden Update der Corporate Identity (CI).

Der Automobilhersteller treibt zudem die weitere Internationalisierung des Unternehmens voran und steht vor dem Eintritt in den vietnamesischen Markt. In Kooperation mit Thanh Cong Motor Vietnam (TC Motor) als lokalem Partner wird Škoda Auto dort bereits in der ersten Hälfte dieses Jahres die ersten europäischen Modelle anbieten.

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Quelle: ots