Skandal: Maddies Spendengelder fließen in Luxusvilla

Dies enthüllte die englische Zeitung Daily Mail. Der Sprecher der Eltern, Clarence Mitchell, hat die Geschichte bereits bestätigt.

Eigentlich wollten sie das Geld ausschließlich für die Suche nach ihrer Tochter Maddie benutzen, so die McCanns bislang. Allerdings haben sie seit der angeblichen Entführung ihrer Tochter am 3. Mai nicht mehr gearbeitet und unbezahlten Urlaub genommen. Die Ratenzahlung für ihr Haus lief aber weiter, auch sonst sind ihre Lebenshaltungskosten nicht eben gering.

Top-Verteidiger der McCanns nimmt 1.000 Euro – pro Stunde

Das Ehepaar besitzt ein Haus mit vier Schlafzimmern im Wert von 700.000 Euro im englischen Rothley (Leicestershire). Knapp ein Drittel der Spendengelder soll bislang für Werbemittel, Hypotheken und ihre mittlerweile vielen Angestellten (Pressesprecher, Medienberater, Spendenverwalter etc.) verbraucht worden sein, so die Daily Mail – jedenfalls nicht für den ursprünglich vorgesehen Verwendungszweck, ihre Tochter Maddie zu suchen.

Dies ist nicht das erste Mal, dass die McCanns wegen ihres Umgang mit den Spendengeldern in die Kritik geraten sind. Angeblich benutzen sie das Geld auch, um die Top-Anwälte zu bezahlen, die ihre eigene Verteidigung vorbereiten – immerhin gelten sie offiziell als Tatverdächtige. Dies stritten die McCanns immer ab, nach eigenen Angaben werden ihre Anwälte von privaten Sponsoren bezahlt. Star-Verteidiger Michael Caplan, so die Daily Mail, hat einen Satz von 1.000 Euro … in der Stunde.

Kate und Gerry McCann: 172.000 Euro Jahresgehalt

Angeblich will Gerry McCann in dieser Woche wieder seinen Job als Berater antreten. Damit verdient er laut Daily Mail rund 107.000 Euro im Jahr. Kate wird dagegen so schnell nicht wieder arbeiten, sagen ihre Sprecher. Bislang verdiente sie als Ärztin rund 65.000 Euro pro Jahr. Der Sprecher der McCanns: „Wir hoffen, dass Kate und Gerry nicht mehr lange den Spenden-Fonds nutzen müssen.“

Ex-Polizeichef Stalker: Warum schweigen die Freunde der McCanns?

John Stalker, ehemaliger Polizeichef von Manchester und in seiner aktiven Zeit mit vielen großen Kriminalfällen betraut, äußerte unterdessen offen seine Bedenken an der Redlichkeit der McCanns und ihren Freunden, mit denen sie gemeinsam in Portugal Ferien machten. „Ich denke, die Gruppe hütet ein großes Geheimnis“, so Stalker im Sunday Express.

Ihm kommt das beharrliche Schweigen der Freunde verdächtig vor. „Bislang verweigern sie jeden Kommentar, aber das ist ungewöhnlich, das habe ich noch nie erlebt.“ Stalkers Verdacht: „Es muss etwas geben, worüber sie nicht sprechen wollen, etwas, das sie wirklich erschreckt.“