Sigourney Weaver: “Lieber ein Mischling als reinrassig, das macht mich nervös!”

Der Actionstar (‚Atemlos – Gefährliche Wahrheit‘) setzte während ihrer Filmkarriere schon immer auf unkonventionelle Projekte, da sie gerne gegen den Strom schwimmt. Gegenüber der britischen Zeitung ‚The Independent‘ erklärte sie, dass ein Film sie abschrecke, wenn er mit zu vielen großen Namen verbunden ist: „Ich denke, dass ich den Ruf habe, immer für Neues bereit zu sein. Ich bin immer für Dinge zu haben, die ich noch nie zuvor gemacht habe und mit Leuten zu arbeiten, mit denen ich noch nicht gearbeitet habe. Ich interessiere mich schnell für spannende Projekte. Wenn ich zurückblicke, dann verläuft meine Karriere in einer Zickzacklinie. Ausschlaggebend war für mich zum Beispiel ein interessanter Regisseur oder eine coole Geschichte. Ich bin lieber ein Mischling als reinrassig. Ist die Sache zu erstklassig, werde ich nervös. Wenn die ‚besten Schauspieler‘, das beste ‚Drehbuch und der ‚beste Regisseur‘ involviert sind, dann lehne ich ab. Da bekomme ich Klaustrophobie“, verriet sie.

Weaver sieht die Zukunft des Filmes in 3D und sie zeigte sich überzeugt davon, dass das 3D-Kino schon bald die Filmindustrie dominieren werden.

„Meiner Meinung nach wird 2D bald so wie Schwarzweißfilme sein, denn 3D ist die Art und Weise, wie die Menschen die Welt sehen. Es ist eine Revolution, wie die griechisch-römische Skulptur die Hieroglyphen ablöste. Das ist die Zukunft, aber es wird noch eine Weile dauern, bis die Menschen dazu in der Lage sind, den Zuschauer in eine makellose 3D-Welt zu versetzen. Das ist das Ziel: in eine Welt einzutauchen, nicht zu täuschen oder zu unterhalten“, erklärte Sigourney Weaver.