Sieben Monate alte Föten zwischen Mullbinden im Mülleimer

Erst Anfang dieser Woche war eine weitere Klinik der Gruppe Ginemedex in Madrid vorläufig geschlossen worden. Jetzt hat die Polizei neue Indizien, dass auch andere Einrichtungen illegale Praktiken durchgeführt haben. 

Analysen der Klinikabfälle verschiedener Einrichtungen haben schier unglaubliche Funde ans Tageslicht befördert. Hier wurden mindestens zwölf, teilweise sieben Monate alte, Föten gefunden, die einfach zusammen mit Injektionsspritzen und gebrauchten Mullbinden in den Müll geworfen worden waren. Damit verstießen die Kliniken nicht nur gegen das Abtreibungsgesetz, sondern auch gegen fundamentale ethische Grundlagen. 

Obwohl es regelmäßige Kontrollen in den Krankenhäusern gibt, wurden derartige Vergehen bisher noch nicht registriert. Die Polizei hat nun intensive Untersuchungen in allen Abtreibungskliniken angekündigt, um den illegalen Praktiken Einhalt zu gebieten.