Sie riefen dazu das Bündnis Bildu (Versammlung) ins Leben, deren Kern zwei kleinere, legale Baskenparteien sind.

Die Koalition rechnet damit, in 55 Ortschaften des spanischen Baskenlandes und der Nachbarregion Navarra den Bürgermeister stellen zu können, wie deren Initiatoren am Montag in San Sebastián mitteilten.

Bildu will auf seinen Wahllisten Kandidaten aus dem politischen Umfeld der Untergrundorganisation ETA zulassen. Voraussetzung sei aber, dass diese jeder Gewalt abschwören.

Erst vor zwei Wochen hatte der Oberste Gerichtshof Spaniens die neugegründete Separatistenpartei Sortu für illegal erklärt, weil er in ihr eine Tarnorganisation im Dienste der ETA sah. Sortu sei "eine Bedrohung für die Demokratie", urteilten die Richter. (SAZ, dpa; Foto: Wikipedia)