Segeln in Spanien: Ideales Ambiente, schöne Winde! “Barcelona, Valencia, Denia …”

Denn das Segelrevier der Mittelmeerküste von Spanien mit seinen Häfen in Barcelona, Valencia, Denia, Sotogrande oder Palamos ist ein vielseitiges Gebiet – auch wenn der vor Jahren noch in Valencia ausgetragene America’s Cup mittlerweile in den USA ausgefahren wird.

Im südlichen Teil des Mittelmeeres herrschen dabei eher mäßige Winde, nur selten tritt ein ernstzunehmender Oststurm (Levante) auf. Dieser Wind ist aber durchaus schon im Vorfeld deutlich erkennbar: Meist hat sich ein Tiefdruckgebiet zwischen den Balearen und der afrikanischen Nordküste festgesetzt, dass dann diesen Sturm verursacht. Klassische Anzeichen dafür sind schlechte Sicht, Wolkenbildung in den Bergen und starker, einsetzender Regen.

In den Sommermonaten bieten das Wetter und das Klima gepaart mit einer tollen Landschaft und sehr guten Marinas hervorragende Segelbedingungen und ziehen viele Segler in dieses Gebiet in Spanien – das Ambiente ist einfach ideal, ein Urlaub mit der Yacht in Spanien wird zum reinen Vergnügen. Die Mittelmeerküste von Spanien strahlt für jeden Segler jeder Könnensstufe seine Reize aus.

Wie fast immer bezieht der America’s-Cup auch in diesem Jahr seinen Reiz aus den vielen Nebenkriegs-Schauplätzen, die mit Segeln nur wenig zu tun haben. So hat die Jury den Protesten der Herausforderer Team New Zealand und Luna Rossa gegen eine kurzfristige Änderung der Klassenregeln für die AC-72-Katamarane stattgegeben. Regattadirektor Iain Murry hatte nach dem Trainingsunfall des schwedischen Teams Artemis im Mai, bei dem der britische Olympiasieger Andrew Simpson ums Leben gekommen war, aus Sicherheitsgründen unter anderem eine umstrittene Veränderung der Tragflügel am Ruderblatt eingeführt. Dadurch sollten sich die Cup-Prototypen beim Heben aus dem Wasser besser beherrschen lassen.

Neuseeländer und Italiener hatten gegen die Regeländerung protestiert und sie als Vorteil für die amerikanischen Verteidiger gewertet. Die USA werden erst am 7. September im 34. Duell um den Cup im Einsatz sein.

Protestsieger und Team-New-Zealand-Boss Grant Dalton sagte: «Wir sind sehr zufrieden damit, dass die Jury die Gültigkeit der Klassenregeln bewahrt hat.»