Sean Connery: Krumme Marbella-Geschäfte, Steuerhinterziehung

Nach Ermittlungen der Operation "Goldfinger" zu Steuerhinterziehung wurde auch gegen Connery und seine aus Frankreich stammende Ehefrau Micheline ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die Beiden sollen demnach im Rahmen von Immobiliengeschäften im Süden des Landes insgesamt 1,6 Millionen Euro an Steuern hinterzogen haben.

Für ihre Ermittlungen wählte die Polizei den Namen "Goldfinger" – den Titel eines der James-Bond-Filme, in denen der mittlerweile 79-jährige Connery die Hauptrolle spielte.

Der Steuerbetrug ereignete sich Medienberichten zufolge beim Verkauf von Grundstücken durch eine Firma, die in Verbindung zu Connery stehen soll.

Der Schauspieler selbst besaß bis Ende der 1990er Jahre die Villa "Malibu" im vornehmen südspanischen Küstenort Marbella. Bereits im Mai war der Name des schottischen Schauspielers im Rahmen vorläufiger Ermittlungen aufgetaucht, als ein Richter den Verkauf der Connery-Villa im Jahr 1999 untersuchte.

Die wohlhabende Mittelmeergemeinde Marbella wurde in den vergangenen Jahren wiederholt von massiven Korruptions- und Immobilienskandalen erschüttert, die vor allem auf die Stadtverwaltung ein dunkles Licht warfen. (AFP, SAZ; Foto: Wikipedia)

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