Schwerer Schlag gegen Hochtief: ACS bekommt Hilfe

Drei der größten Anteilseigner stellten dem Unternehmen zur Absicherung der Offerte zusätzliche Aktien zur Verfügung, wie ACS der spanischen Börsenaufsicht in Madrid meldete.

Der Konzern könne somit bei Bedarf auf 29,6 statt der zuvor vereinbarten 18,9 Prozent des Aktienkapitals zählen, teilte der Konzern am Donnerstag mit.

Für diesen Freitag hat Spaniens größter Baukonzern eine außerordentliche Aktionärsversammlung einberufen, auf der eine Kapitalerhöhung beschlossen werden soll. Dadurch will ACS die Chance erhalten, sein Grundkapital um bis zu 50 Prozent zu erhöhen.

ACS will sich so gegen Abwehrmaßnahmen des Essener Traditionsunternehmens wappnen. Nach Angaben von ACS haben die im Verwaltungsrat vertretenen Großaktionäre, die mehr als 60 Prozent des gesamten Aktienkapitals repräsentieren, ihre Zustimmung zu der Kapitalerhöhung zugesagt.

Vor einer Woche hatte ACS seine Übernahmeofferte für Hochtief bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht eingereicht. D

ie Spanier sind bereits mit knapp 30 Prozent am deutschen Branchenprimus beteiligt, wollen ihren Anteil aber auf über 50 Prozent ausbauen. Hochtief leistet erbitterten Widerstand gegen die Übernahme.(SAZ, dpa; Foto: Wikipedia)

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