Schweinegrippe in Spanien: Dunkelziffer vermutlich viel höher

In 48 Stunden wird man wissen, ob es sich tatsächlich um das gefährliche Virus aus Mexiko handelt.  

Die Ausbreitung des Virus zeigt, so das spanische Gesundheitsamt, dass die Krankheit extrem ansteckend sei. 

Gleichzeitig verliefe sie allerdings harmlos. Die Grippesymptome sind in fast allen Fällen leichter Natur und einfach zu behandeln. 

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“Eine normale Grippe ist unangenehmer, als die Schweinegrippe”, so ein Pressesprecher des Gesundheitsamtes.

Die Soldaten der Militärakademie in Hoyo de Manzanares werden derzeit mit bekannten Grippemittel Tamiflu behandelt und sind auf dem Weg der Besserung. Aber selbst Patienten, die mit normalen Antigrippemitteln gegen die Schweinegrippe antreten, genesen problemlos. 

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Obwohl die offizielle Zahl der in Spanien erkrankten Schweinegrippe-Opfer bei 136 Infizierten liegt, vermutet das Gesundheitsamt, es könnte weitaus mehr Fälle geben, die unerkannt bleiben. 

“Die Dunkelziffer ist vermutlich sehr hoch”, so ein Experte. “Die meisten Menschen mit Grippesymptomen machen keine spezifische Analyse. Viele wissen vermutlich gar nicht, dass an H1N1 erkrankt sind.”

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