Schumacher vor den Barcelona-Tests: “Ich habe ein Siegauto!”

Auch nach dem dritten von vier Tests hat sich kein Titelfavorit herauskristallisiert. An den vier Tagen im südspanischen Jerez de la Frontera fuhren vier verschiedene Piloten die jeweilige Bestzeit: Sebastian Vettel, Rubens Barrichell, Mark Webber und zum Abschluss am Samstag Weltmeister Jenson Button.

Es ist kaum anzunehmen, dass sich beim letzten Test in Barcelona an dieser Ausgeglichenheit etwas ändert.

Auf dem Circuit de Catalunya werden die Teams von Donnerstag bis Sonntag ihre Karten aufdecken müssen. Danach haben sie vor dem ersten Grand Prix am 14. März in Bahrain keine Chancen mehr, unter wettbewerbsähnlichen Bedingungen Aufschlüsse über ihre wahre Stärke und Rückschlüsse über das Potenzial der Konkurrenz zu erhalten. Deshalb werden in Barcelona die meisten mit weiterentwickelten Rennwagen antreten.

Das überwiegend schlechte Wetter in Jerez machte den Fahrern und Ingenieuren einen dicken Strich durch die Rechnung. Bei viel Regen statt Sonne satt ließ sich die in der Wüste von Sachir zu erwartende Hitzeschlacht beim Saisonauftakt Mitte März nicht simulieren. "Schade, dass das Wetter so schlecht war", sagte Vettel.

Nach der dritten Test-Einheit kristallisiert sich heraus, dass die WM-Entscheidung wohl zwischen Ferrari, Red Bull, McLaren-Mercedes und Mercedes Grand Prix fallen wird. Rekord-Weltmeister Michael Schumacher zählt mit seinen bislang insgesamt 22.50 Kilometern zu den eifrigsten Testern.

Der 41 Jahre alte Rückkehrer aus Kerpen hat ein gutes Gefühl und bezeichnete den neuen Silberpfeil als "Siegauto".

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Foto: Mercedes

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