Schnappsidee? Eine Straße für Iker Casillas

Der aus Móstoles gebürtige Kapitän der spanischen Nationalmannschaft Iker Casillas solle in seiner Heimatstadt für seine großartige Leistung während der EM geehrt werden. Die Brauerei “Mahou” hat flugs die Initiative ergriffen und eine geniale Werbekampagne gestartet: 

"Die Straße der Mutter, die Casillas geboren hat"

In Móstoles plädiert die “Bierfirma” für eine eigene Straβe des berühmten Torwarts. Nun, nicht ganz, eigentlich geht es beim angedachten Straβennamen eher um die Mutter des Spitzensportlers: “Calle de la madre que parió a Casillas”. Zu Deutsch bedeutet das ungefähr “Die Straβe der Mutter, die Casillas geboren hat”. 

Hierzu muss gesagt werden, dass es sich um das "Hochleben" der Mutter Casillas im Sinne von "Viva la madre que parió a Casillas" handelt. Sofern der Ausdruck anders verwendet wird, handelt es sich um reinsten Argot und bedeutet unter anderem so viel wie "Schieß mich tot".

Stolze 43.500 Unterschriften, die dieses eigenwillige Projekt unterstützen, hat Mahou bereits gesammelt. 

Móstoles‘ Bürgermeister hält sich bedeckt

Bürgermeister Esteban Parro zeigt sich bisher allerdings zurückhaltend: “Der Gedanke ist ja ganz symphatisch, ist mit den Vorgaben der Gemeinde aber nicht umzusetzen. Straβen können nicht nach lebenden Personen benannt werden”.

Letzte Woche bot sich dann allerdings ein kleiner Lichtblick für alle Casillas-Fans: Parro überlegt offenbar eine Ausnahme zu machen. “Dann wird die Straβe aber schlicht und einfach “Iker Casillas” heiβen”, räumte er ein.

In Anbetracht der aktuellen Immobilienkrise darf man sicher sein, dass diese Straβe keine Probleme haben wird, die dort errichteten Wohnungen zu verkaufen. Gerüchten zufolge sollen sich erste interessierte Casillas-Fans bereits angemeldet haben.