Scheinheilige Spanier wollen helfen, Deutschland soll zahlen

Denn längst ist in Spanien allen klar, dass man mittelfristig dieselben Hilfen aus Deutschland für sich selbst beanspruchen wird, die man jetzt in scheinheiliger Solidarität für Griechenland einfordert.

Fakt ist: Die spanische Ratspräsidentschaft der Europäischen Union hat jetzt die Einberufung eines Gipfeltreffens der Eurozone zur Griechenland-Hilfe vorgeschlagen.

Wie der staatliche spanische Rundfunk RNE am Dienstag unter Berufung auf Madrider Regierungskreise berichtete, soll das Treffen nach dem Vorschlag von Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero am 10. Mai in Brüssel stattfinden. Auf dem Gipfel könnte eine Milliarden-Finanzhilfe für Griechenland verabschiedet werden.

Das Ringen um die Hilfe geht in eine entscheidende Phase. Die deutsche Bundesregierung will am Mittwoch in einem geheimen Abstimmungsgespräch das weitere Vorgehen in der Griechenlandkrise beraten.

Zudem sind der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, sowie der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, zu Gesprächen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble in Berlin. (SAZ, dpa)

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