Essen/Gelsenkirchen (ots) – Mit ihrer Medienoffensive in der vergangenen Woche hat die Gruppe unter der aktuellen Führung des Unternehmers und Schalke-Partners Ludger Inholte in der Szene für Unruhe gesorgt, die so nicht beabsichtigt war. Im Vorfeld der Mitgliederversammlung, so die einhellige Meinung dieser Initiative, mussten einige Themen klargestellt werden, über die in der Öffentlichkeit bisher eine undifferenzierte Meinung vorherrschte.

Dass dann einige Medien – mit dem auf der neuen Website www.herzblut-aufschalke.de richtiggestellten Sachverhalt zur Personalie des Sportvorstands rund um die Aufsichtsratssitzung vom 12. März – ausschließlich den Aufsichtsratskandidaten Axel Hefer thematisierten, war so nicht zu erwarten gewesen. Dieser wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung am vergangenen Samstag zum neuen Aufsichtsrats-Boss auf Schalke gewählt. Gerade mal 3.750 Vereinsmitglieder – von gut 160.000 – hatten den Weg in die Veltins-Arena gefunden, um sowohl Aufsichtsrat als auch Wahlausschuss zu wählen.

„Wir wünschen den neuen Vertretern in den Gremien viel Erfolg, um die anstehenden Mammutaufgaben anzugehen und erfolgreich zu lösen“, kommentiert Ludger Inholte, am Samstag natürlich vor Ort, das Votum der Mitglieder. „Durch eine teils pointierte Medienberichterstattung hat sich bei einigen S04-Mitgliedern und Fans ein eher tendenziöses Bild von unseren Zielen ergeben“, so der erfolgreiche Unternehmer aus der Branche Immobilien/Projektentwicklung nach persönlichen Gesprächen während der Veranstaltung – unter realistischer Einschätzung des Stimmungsbarometers vor Ort.

Ende dieser Woche, so die ursprüngliche Planung der Gruppe, sollten im Rahmen eines lockeren Medien-Lunchs mit Journalisten und Multiplikatoren die aufgetretenen Missverständnisse geklärt werden. So entstand beispielweise der Eindruck, die „Opposition“ wäre durch das demokratische Votum „abgeschmettert“ worden, obwohl kein einziger Kandidat für die Wahlen zum Aufsichtsrat zugelassen worden war. Darüber hinaus wollte man ausschließlich über konzeptionell-strategische Themen zur Wirtschaftlichkeit von Schalke 04, inklusiver realistischer Projekte, sprechen. Um die aktuelle Stimmungslage nicht weiter zu erhitzen, hat man jetzt aber von dieser Maßnahme abgesehen. „Ich denke, es gilt die Vorbereitung auf den Saisonstart am Freitagabend gegen den Hamburger Sportverein nicht ansatzweise zu stören“, erklärt Inholte, „alle Aufmerksamkeit muss jetzt dem Spiel auf dem Platz gehören. Ich selbst freue mich wie Hunderttausende, dass es jetzt mit dem ersten Heimspiel vor 20.000 Zuschauern endlich losgeht. Ich drücke dem Team meine Daumen.“

Dass sich die wirtschaftlichen Probleme nicht von selbst lösen werden, dürfte allen Schalkern klar sein. Insbesondere den neuen Verantwortlichen. Inholte: „Wir sind natürlich mehr denn je kooperationsbereit. Wie sich jetzt die Dinge im Verein entwickeln, bleibt abzuwarten. Die Neuen haben ein eindeutiges Votum erhalten und eine faire Chance verdient. Am Ende des Tages zählt, was dem FC Schalke 04 hilft. Und das sollte als Teamwork mit Herzblut der besten Köpfe angegangen und umgesetzt werden.“

Besonnen zeigt sich auch Harfid Hadrovic, mit seinem Unternehmen, der HARFID GmbH, Premium-Partner und neuer Ärmelpartner auf den Trikots der Königsblauen: „Die Menschen in unserer Region, viele Schalke-Fans, beispielsweise in Essen, im Sieger-, Sauer- oder Münsterland, natürlich auch aus dem Erftkreis, haben gerade durch die Schäden der Naturkatastrophe ganz andere Sorgen. Ihnen gilt unser Mitgefühl. Demut zeigen und die eigenen Interessen etwas hintenanstellen – das tut uns allen gut.“

Die Rückkopplung auf die Website www.herzblut-aufschalke.de ist wie erwartet kontrovers. Mehr als 7.000 User haben sich hier in den ersten Tagen nach Freischaltung informiert. Sogar in den USA, Japan, Russland und Thailand wurde die Seite genutzt, obwohl sie derzeit nur in deutscher Sprache online ist. Mehrheitlich erhält „Tradition und Zukunft – Herzblut auf Schalke“ hier Unterstützung. Gelobt wird die Aufklärung des Sachverhalts um die „Causa Rangnick“, wenn auch zu spät erfolgt, der Anstoß für die Demokratisierung bei Schalke 04 und die Motivation, mit Kompetenz helfen zu wollen, um die wirtschaftlichen Probleme zu lösen. Viele Fans schicken Anregungen und Ideen, möchten sich beteiligen, möchten, dass es – im Einklang mit dem Verein – weitergeht… Im Umfeld der organisierten Fans überwiegt eine konstruktive, teils aber auch emotionale, unsachliche Kritik. An einem Zitat von Rudi Assauer, das sofort von der Seite entfernt wurde, haben sich viele zu Recht gestört.

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Quelle: ots