Sara Carbonero gegen Villa: “Wir wollen den Videobeweis”

Wilhelm Wagner von Spaniens Allgemeiner Zeitung kommentiert: "Es tut mir leid, aber Fußball muss man als ernsthafte Sportart leider verabschieden. Jedenfalls bis zur Einführung des Videobeweises.

Manchmal schaue ich in Wimbledon zu. Dort kriegen sie es fertig, auf den Millimeter genau zu entscheiden, ob ein Ball drin ist oder aus. Es wäre so einfach. Man müsste nur wollen.

Wenn je in einer Sportart ein Generalstreik gerechtfertig wäre, dann im Fußball. Wieso machen alle weiter mit? Stattdessen streiken die U-Bahn-Fahrer in Madrid. Schrecklich.

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Natürlich war Deutschland besser als England, aber wie hätte es nach einem 2-2 ausgesehen? Natürlich ist es gut, dass jetzt Messi gegen Özil spielt. Aber Mexiko war bis zum Gegentor richtig gut.

Und natürlich fehlte Portugal die Kraft, das Spiel gegen Spanien zu machen. Aber es ist lächerlich, dass Cristiano Ronaldo ohne ein einziges reguläres Gegentor im ganzen Turnier nach Hause fahren muss.

Dort sind übrigens auch schon die Skandal-Schiris Roberto Rosetti und Jorge Larrionda, die von Sepp Blatter persönlich verbannt worden sind. Tröstet mich aber auch nicht, denn die nächsten Versager kommen bestimmt.

Ich denke, es ist einfach unmöglich für die Schiedsrichter, mit dem schnellen und harten Spiel der Moderne zurecht zu kommen. Sie sind überfordert, man sollte ihnen helfen. Aber nicht mit zwei Schiris mehr, die auch versagen können. Oder mit einem Chip im Ball, der kaputt gehen kann.

Sondern mit dem, was heute alle schon im Stadion auf der Leinwand sehen können: Mit den Bildern der vielen Kameras, die das Spiel objektiv beobachten. Was liegt näher?

Einstweilen schaue ich mir Star-Reporterin Sara Carbonero beim Interviewen der Spanier an. Die sieht wenigstens gut aus, egal wer gewinnt." (Foto: El Mundo)

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