Salgado tobt: “Spanien schafft Vorgaben, ich habe es satt!”

Die Ausgabenobergrenze im Etat ermögliche Einsparungen von einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), sagte Wirtschaftsministerin Elena Salgado.

Salgado weiter: "Ich habe es satt, immer dementieren zu müssen, dass wir Hilfe brauchen."

Zusätzliche 0,75 Prozent kämen durch Einschnitte bei den regionalen und kommunalen Haushalten sowie möglicherweise durch Steuererhöhungen zusammen. Das Defizit für 2011 könne auf 6,0 Prozent des Haushalts zurückgefahren werden.

ALLE NEWS aus Politik, Wirtschaft, Sport, Promis, Wetter

SAZ-FOREN: Sagen Sie Ihre Meinung!

#{fullbanner}#

Fünf der zusätzlich einzusparenden acht Milliarden Euro schulterten die Regionen, sagte sie. Die restlichen drei Milliarden Euro verteilten sich auf die Kommunen, Steuererhöhungen auf hohe Einkommen und zusätzliche Ausgabenkürzungen der Zentralregierung. Spanien hatte die Ausgaben für 2011 bereits um 11 Milliarden Euro reduziert.

Die spanische Regierung hatte in Brüssel zugesagt, die Neuverschuldung von 11,2 Prozent des BIP im Jahr 2009 bis 2013 auf den zulässigen Höchstwert von 3,0 Prozent zu senken. (dpa, SAZ, Foto: TVE)