Ryanair-Maschine im Sturzflug: “Ich dachte, wir sterben”

168 Menschen mit Todesangst, 26 Verletzte, Notlandung in Frankreich: Eine Maschine von Ryanair auf dem Weg nach Barcelona raste unendliche fünf Minuten lang 8.000 Meter in die Tiefe. 

Offenbar war es zu einem plötzlichen, starken Druckabfall in der Kabine gekommen, woraufhin die Maschine im französischen Limoges notlanden musste. 

26 Menschen wurden mit teils schweren Ohrenschmerzen und leichten Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert. 

Innerhalb von fünf Minuten sackte das Flugzeug rund 8000 Meter ab. Auf 2.000 Metern Höhe konnte es abgefangen werden.

Ryanair wiegelt ab, Passagiere sprechen von Todesangst 40 fahren lieber mit dem Bus weiter.

An Bord der Boeing 737 befanden sich 168 Passagiere, davon 141 Briten und 27 Spanier. Das Flugzeug war auf dem Weg von Bristol nach Barcelona-Girona.

Die Notlandung in Limoges sei “rein vorsorglicher Natur” gewesen, wie ein Ryanair-Sprecher mitteilte. Die Passagiere wollten davon nichts wissen: "Wir dachten, wir müssen sterben", sagte einer von ihnen im englischen Fernsehen. Es war der bekannte Arktisforscher Pen Hadow. Er sagte weiter: "Viele haben einen fürchterlichen Schock erlitten."

Vier Stunden nach der Notlandung konnten die meisten Passagiere ihre Reise mit einer anderen Ryanair-Maschine fortsetzen. Rund 40 verängstigte Reisende zogen es jedoch vor, mit dem Bus nach Girona gebracht werden.

Die Ursache des plötzlichen Druckabfalls ist noch unklar. Nach ersten Untersuchungen der Maschine konnte man keine auffälligen technischen Mängel bestätigen. Ryanair ist weltweit die Billig-Airline Nr. 1.

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