Ryanair im Streik-Chaos: “Geld wichtiger als Passagiere”

Fakt ist: Alle 38 Flüge blieben am Mittwoch morgen am Boden. Aber nicht, weil die Gewerkschaften die Jets blockiert hätten. Sondern aus Kostengründen.

Wie die Zeitung „Información“ berichtet, muss jede Ryanair-Maschine fünf- bis sechsmal pro Tag zwischen den Zielflughäfen rotieren, um wirtschaftlich zu fliegen – sonst macht die Airline Verlust.

Offenbar sind die Preise so hart kalkuliert, dass schon der Ausfall oder die Verspätung nur eines Fluges die Kasse zum verebben bringt. So standen am Streiktag hunderte Passagiere dumm vor den Schaltern, weil Ryanair gleich alle Flüge strich.

Andere Airlines wie Air Berlin hatten ihren Gästen schon vor Tagen kostenlose Stornierungen ermöglicht beziehungsweise ausfallende Flüge mit größere Maschinen kompensiert.

Foto: Ryanair